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Titel:
Schultheater Autorenkommentar:
Autor:
Ashray Die Yamis haben immer noch Nachholbedarf und sind hin und her gerissen zwischen einer Schulaufführung,bei der sie mitmachen müssen,um ihren Hikaris das Nachsitzen zu ersparen;und besagte Hikaris in der nächsten dunklen Ecke zu vernaschen.
Fortsetzung von ‘Ich hasse Montage’.
Es gibt Romanik; Lehrer, Schüler und Anzu werden bedroht und/o ...
Fandom:
Yu-Gi-Oh!
Einstufung:
PG-16
Genre:
Action - Romantisch - Komödie
Warnungen:
 limone   silly   sap 
Pairing:
Yugi x Yami, Ryou x Bakura,Malik x Marik, Joey x Kaiba
Geladen:
438 mal
Kapitel online seit:
12.08.2009 [Leserkommentare] ---- [TXT]

 

Schultheater 7


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Title: 4. Schicksalsschläge 2


Aber Joey und die beiden Hikaris waren nicht die einzigen Beobachter, die sich dieses Schauspiel heimlich ansahen.
Vor dem Fenster der Klasse saß Anzu auf einem Baum und spionierte den anderen mal wieder heimlich nach.

"Bald, meine beiden Süßen, werdet ihr mir gehören." murmelte sie leise vor sich hin. "Ich weiß, das wir drei zusammengehören, und das werde ich euch auch noch beweißen. Bald werdet ihr es auch noch einsehen müssen."
Sie klebte fast mit der Nase am Glas und sabberte, als sie Yami und Bakura am Boden wälzen sah, knallrot im Gesicht und keuchend und japsend. Bakuras Shirt war hoch gerutscht und entblößte seinen flachen Bauch, während Yami auf ihm saß und versuchte ihn zu erwürgen. Dann aber drehte der Dieb den Spies um und Yami fand sich auf dem Boden wieder, und eine seiner Schultern war zu sehen als das ärmellose schwarze Shirt verrutscht war.

Anzu kam bei dem Bild direkt ins schwärmen und musste an heute Morgen zurückdenken, als die beiden so heldenhaft zu ihrer Rettung geeilt waren, als sie sie am dringendsten brauchte. Das war auch der Grund, warum sie nun nicht nur hinter Yami, sondern auch noch hinter Bakura her war.
Nur wusste der noch nichts von seinem 'Glück'.
(und wenn wird er höchstens kotzen...)

--- Flashback ---

(Anzu denkt zurück!)

Anzu unterhielt sich gerade mit dieser weißhaarigen kleinen Nervensäge, der immer mit ihrem angebeteten Yami und den anderen herumhing und sie gerade tierisch nervte. Warum konnten die nicht einfach alle verschwinden und sie und ihren wundervollen Yami in Ruhe lassen?
Und dieser kleine Feigling wollte ihr einfach nicht sagen, wo ihr geliebter Held war!
Yami wartete sicher irgendwo ganz verzweifelt auf sie, und Ryou stellte sich ihr einfach in den Weg und sagte ihr nicht, wo er war. Dabei war so ein wunderbares Wetter, genau richtig um ein Picnic zu machen und sie hatte sich auch extra hübsch gemacht, und alles könnte so perfekt sein, wenn ihr nur jemand endlich verraten würde, wo sie ihren wandelnden Traum finden konnte...

Plötzlich näherte sich ihnen ein furchtbar großer, schlechtgelaunter Fleischberg von einem Schüler.
Er schnaufte wie ein Walross, und jeder der ihn sah wich schnell aus, um nicht einfach niedergetrampelt zu werden. Man konnte beinahe den Rauch aus seiner Nase aufsteigen sehen, und der Boden zitterte unter den schweren, drohenden Schritten des Ungeheuers, während es immer näher und näher kam.
Links und rechts von ihm wurden Schüler, die nicht schnell genug ausweichen konnten, zur Seite gestoßen und flogen in hohem Bogen davon. Panische Schreie waren zu hören, wo erschrockene Jungendliche ängstlich flohen.
Anzu war so vertieft in das frustrierende, ergebnislose Verhör von Ryou, dass sie das Unheil nicht kommen sah, bis es zu spät war, und eine riesige Pranke sie grob an der Schulter packte und sie schmerzhaft zu Boden geschleudert wurde.
Sie landete unsanft neben Ryou, dem es genau wie ihr ergangen war, und kleine Staubwolken bildeten sich um sie herum, als sie hart in der Wiese landete.
Das nasse Gras hinterließ furchtbare Flecken auf ihrem sauberen, ordentlichen Rock, und ihre Knie waren aufgeschlagen und bluteten fürchterlich und taten schrecklich weh. Ihre Handflächen waren voller Dreck, als sie verzweifelt versuchte, ihren Sturz abzufangen und zur Hälfte auf dem störrischen weißhaarigen Zwerg landete.
Das Ungeheuer ging einfach weiter, während er bei ihrem Anblick lachte wie ein Verrückter, und auch die letzten Zuschauer lief ängstlich wimmernd davon bei diesem Klang, der scheinbar aus den tiefsten Tiefen der Hölle kam.
Tränend des Schmerzes liefen ihr die Wangen hinunter, als plötzlich ein langer Schatten über sie fiel und sie verzweifelt und Hilfe suchend aufsah.
Sie sah die vor ihr stehenden Beine hinauf zu einer starken Brust, breiten Schultern und wehenden weißen Haaren, in deren Stacheln sanft der Wind spielte.
Weiche, rote Lippen verzogen sich zu einem verwegenen Lächeln, und funkelnde Augen blitzten auf sie hinunter.

"Ist alles in Ordnung?" fragte Bakura freundlich und schenkte ihr eines seiner schiefen, sexy Grinsen, während er sie besorgt musterte: "Er hat dir doch nichts getan, oder? So was wie diesen Grobian sollte man verbieten, wenn er nicht einmal weiß, wie man sich einer Dame gegenüber angemessen benimmt." flüsterte er, während er die Hand ausstreckte und ihr behutsam aufhalf.
Anzu starrte wie gebannt in die tiefen, zärtlichen Augen des Größeren, und er hielt ihre zitternden Hände fest in seinen, und streichelte ihr beruhigend über den Handrücken.
Langsam beugte er sich hinunter und flüsterte ihr ins Ohr: "Sei unbesorgt, er wird dafür büssen, was er dir furchtbares angetan hat. Das wird er sich nicht noch einmal trauen, dafür werde ich persönlich sorgen. Und dann wird er vor dir im Staub kriechen und bei dir um Vergebung betteln, so wie es sich einer Prinzessin gegenüber gehört."
Und damit drehte er sich in einer fließenden Bewegung um und schenkte ihr ein letztes verwegenes Grinsen über die Schulter, warf die glänzenden, seidigen Haare in einer perfekt kalkulierten Handbewegung nach hinten und schwebte selbstbewusst von dannen.

Doch bevor er um die nächste Ecke verschwinden konnte, traf er mit Yami zusammen, der zweifellos durch den Tumult angelockt endlich den Weg zu ihr gefunden hatte.
Mit vor Zorn bebender Stimmer erklärte er dem stolzen Pharao, welch furchtbares Unrecht den hilflosen Mädchen widerfahren war, und Beide beschlossen, das sie zusammen dafür Sorgen mussten, das die Liebe ihres Lebens nie wieder so niederträchtig angegriffen und gekränkt wurde.

Beide schüttelten sich brüderlich die Hand und machten sich gemeinsam auf die Jagd nach ihrem Angreifer, um ihre verletzte Ehre wiederherzustellen und auch wenn sie es wohl noch nicht allen zeigen konnten, sie würden ihr damit beweisen, wie sehr sie sie liebten und verehrten, und das Anzu der einzige Mensch war, dem ihr Herz gehört und für immer gehören würde.

(A/N: Okay, kurze Pause:
Nein, Anzu ist nicht auf Drogen!
Und ja, ich hab noch meinen Verstand beisammen! Danke.
Wie auch immer, jetzt kommt, was wirklich passiert ist.)

Anzu stand mit Ryou am Morgen vor der Schule und versuchte wieder einmal herauszufinden, wo Yami gerade war. Aber Ryou wollte ihr einfach nichts sagen, da er wusste, dass dieser wahrscheinlich mit Yugi... beschäftigt... war.
Und Anzu würde da nur stören... Und lästig war sie sowieso schon genug.
Wenn sie ihn nur endlich in Ruhe lassen würde!
Egal wie sehr sie auch fragte, es war einfach nichts herauszubekommen, und langsam wurde sie frustriert und schrie immer lauter.
Plötzlich wurde das Mädchen von einem kleinen, unscheinbaren Jungen leicht angerempelt, als dieser vorbeihastete, und Anzu riss Ryou mit ihr zu Boden, als sie ungeschickt stolperte und hinfiel.
Bakura bekam das mit, als er sich eigentlich aus dem Staub machen wollte, um Yami zu nerven, und lief gleich zu seinem Hikari zurück, um ihm wieder hoch zu helfen.

Dabei stolperte er plötzlich über etwas, das mitten im Weg und halb auf dem armen Ryou drauf lag und ihn fast nicht atmen lies.
Er half Anzu auch wirklich hoch, das war richtig: Er packte sie am Kragen, nur um sie dann achtlos Richtung Mistkübel zu werfen, wo sie seiner Meinung nach auch hingehörte.

Wie konnte sie es wagen, Ryou einfach so zu berühren!

Wesentlich sanfter ging er dagegen mit Ryou um, der ihn dankbar anlächelte. Bakura schlang eine Hand um seine Hüfte und hob ihn zärtlich hoch, sodass er mit den Füßen über dem Boden hing. Der Größere drückte ihm einen kurzen Kuss in den Nacken, bevor er ihn wieder runter ließ.
Als der Kleinere wieder auf den Beinen war half der Dieb ihm fürsorglich, den Staub von Rücken und Hintern zu klopfen, auch wenn kaum was da war.

Er war sehr, sehr gründlich dabei.

“Bakura, jetzt nimm endlich deine Finger von meinem Hintern, die Leute schauen schon alle.”
“Na und, lass sie doch schauen. Die sind doch nur neidisch, weil ich dich habe, und die nicht.” summte der Grabräuber leise, während sein leichtes Klopfen immer mehr zu einem Streicheln und Tätscheln wurde.
Kurz drückte er seinen Hikari an sich, bevor er ihm leise zuflüsterte: (Allerdings ohne seine Hand von dessen Hintern zu nehmen)
“Wir machen später weiter, mein Kleiner, du musst jetzt erst mal in deine Klasse. Der Unterricht fängt gleich an.
Bitte entschuldige mich in der Zwischenzeit, während ich den Kerl ermorde. Ich hoffe, du wirst mich nicht allzu sehr vermissen, ich werde bald wieder zu dir zurückkehren...” sagte er dann in einem ungewöhnlich höflichen Tonfall und verbeugte sich sogar leicht, wie ein richtiger Gentleman!

Bakura brach allerdings gleich darauf in schallendes Gelächter aus, als er das fassungslose, etwas errötete Gesicht seines weißhaarigen Hikaris bemerkte. Er zwickte ihn leicht in die Nase und gab ihm einen leichten Klaps auf den Hintern, bevor er abzog.
“Also, bis nachher dann.” rief er ihm über die Schulter noch zu, während er in sich hineinkicherte.
’Ich liebe diesen überraschten Geschichtsausdruck einfach, da schaut er gleich noch viel Süßer aus.’ Bakuras Gedanken wanderten dann aber von seinem kleinen Freund zu seinem unglückseligen Opfer, das er gleich aufspüren wollte und er rieb sich vor Freude die Hände, während sein glückliches Lächeln immer mehr zu einem teuflischen Grinsen wurde.

Aber noch bevor er um die nächste Ecke biegen konnte, stellte sich ihm jemand mit vor der Brust verschränkten Armen und ernsten roten Augen in den Weg.

“Ich muss mit dir reden, Dieb!”
“Seit wann muss der große Pharao irgendwas?” spöttelte Bakura, aber Yami schaute ihn nur weiter finster an und schnaufte:
“Wieso, hast du noch was vor? Dein Gehirn suchen? Dann hoffe ich, du hast ‘ne gute Taschenlampe und ‘ne Karte mit! Da ist viel leerer Raum in deinem Kopf, und Ryou währe einsam, wenn du da verloren gehst!”
“Was willst du, Yami? Machs kurz, da wartet noch ‘ne Leiche auf mich!”
“Dann wird er dir schon nicht davonrennen.”
“Er weiß noch nicht, dass er tot ist.”
“Wie auch immer, kann mir auch egal sein. Ich hab dir erstmal einen Vorschlag zu machen: Ich kann dich nicht leiden, und du magst mich auch nicht. Wir sollten einen Waffenstillstand schließen.”
(A/N: Ähhhh... Klar, ist auch logisch...)
“?”
“Es ist doch so: Wenn wir den Blödsinn nicht durchziehen, müssen Yugi und Ryou bis Jahresende nachsitzen. Und das heißt dann mehr Zeit in der Schule und weniger Zeit mit uns! Und das geht so nicht, es reichten die normalen Stunden. Und wenn wir dauernd versuchen, uns umzubringen, werden wir’s versauen und die Beiden hier festsitzen. Also sollten wir, nur zum Wohle unserer Hikaris natürlich, zusammenarbeiten. Vorerst.”

“Hmmm. Ich denke, in diesem Fall kann ich ja mal eine Ausnahme machen, ‘Eure Zwergenhaftigkeit’. Aber sobald das hier vorbei ist, werd ich mir dein Puzzle hohlen!”

“Nicht wenn ich dich vorher ins Reich der Schatten schicke, ’Hühnerdieb’!”

Beide starrten sich für einen Moment abschätzend an, und man konnte von beiden ein leises Knurren hören. Aber schließlich wandten sie beide gleichzeitig den Blick ab und drehten sich weg.
"Wie auch immer, ich hab jetzt erstmal was wichtigeres vor, als mich mit dir zu Streiten, alles andere hat bis später auch noch Zeit. Und wir unterhalten uns später darüber weiter.”

Und damit zog Bakura grinsend ab, und wer sich nah genug an ihn heran traute, konnte ihn leise vor sich hin singen hören: “Another one bites the dust, another one bites tue dust...”

(A/N: Man beachte bitte den totalen Unterschied wischen Realität und Anzus... Erinnerung/ Wahnvorstellung/ Geisteskrankheit!)

--- Flashback ende ---

Plötzlich war ein lautes Krachen zu hören und der Ast auf dem Anzu saß, gab unter ihrem Gewicht nach und sie fiel mal wieder voll auf die Schnauze.
Von einem Ast auf Höhe des zweiten Stockes fiel sie kopfüber in den Boden und blieb dort erstmal stecken, während in der Klasse alle erstmal aufgeschreckt wurden von ihren Streitereinen und sie sahen zum Fenster hinaus.
Kopfschüttelnd meinte Kaiba dann nur: "Wieso müssen wir uns das da eigentlich auch antun, ich bezweifle, das die es schafft, sich um unsere Kostüme zu kümmern, so wie die immer Yami nachsabbert."

Seufzend setzten sie sich dann wieder hin, um sich um wichtigere Dinge zu kümmern.
Jedenfalls versuchten sie es.
Kaiba stellte klar, das er auf keinen Fall auf einer improvisierten Bühne in der Turnhalle auftreten würde. Wenn es sich diesen Blödsinn schon antun musste, wollte er wenigstens eine vernünftige Bühne.
Und noch während er schon telefonierte, um dafür zu sorgen, das von seinen Leuten eine anständige Bühne gebaut wird, die auch seiner würdig war, ging wieder der Tumult um ihn herum los.
Bakura und Yami drehten sich gegenseitig den Rücken zu und weigerten sich, auch nur ein Wort miteinender zu reden. Soviel dazu, das sie zusammenarbeiten wollten...

Dafür waren Malik und Marik umso lauter.

Marik langweilte sich bei dem ganzen Gerede fürchterlich, und so war es auch kein Wunder, das seine Hand bald auf Maliks Oberschenkel landete und langsam weiter nach oben wanderte. Der schlug sie allerdings mit einem leichten Rotschleier um die Nase weg.
Aber das war natürlich kein Grund für den Verrückteren aufzuhören, im Gegenteil.
Zärtlich streichelten seine Finger vom Knie des anderen weiter, höher hinauf und auch mehr nach innen, während er mit den Fingerspitzen kleine Kreise zog.
Malik fing an, unruhig auf seinem Sessel herumzurutschen und versuchte, der neckenden Hand zu entkommen, aber das war nicht so einfach, als Marik ihre Stühle näher zusammenstellte, um besser unter den Tisch greifen zu können.
Und noch bevor es einer der anderen merken konnte, schlich sich eine gebräunte Hand auch schon in eine enge Hose, gefolgt von einem leisen keuchen.
"Pst, sei leise. Du willst doch nicht, das jemand neugierig wird, oder?" flüstere er zu Malik und zwickte ihm dann leicht ins Ohr, was seinen Hikari zum kichern brachte, während sich eine warme Zunge um sein Ohr herum bewegte.
"Nicht, Marik, lass das..."
"Warum, das macht doch Spaß. Mir zumindest." und er gab ihm einen leichten Kuss in den Nacken.
Gleichzeitig drückte seine Hand leicht zu, und der Kleinere biss sich auf die Lippen, damit ihm kein Laut entkam und kniff die Augen einen Moment zusammen, während er sich wieder sammelte:
"Marik! Jetzt nicht hab ich gesagt!" und wieder wischte er die Hand von sich weg, und Marik wimmerte enttäuscht.
"Das ist gemein, Hikari-Pretty." protestierte er, und er versuchte, seinen Freund auf seinen Schoß hinüber zu ziehen. Aber der hielt sich an seinem Stuhl fest, und Marik hob ihn samt Sessel hoch und schüttelte leicht: "Lass los...” murmelte er etwas irritiert, als Malik sich stur weiter festhielt.
"Nein! Ich hab nein gesagt, und dabei bleibt es."
"Aber Hikari!" jammerte er und streichelte ihm beruhigend über den Rücken.

Vielleicht ließ der Kleine sich ja so überreden?

Marik bekam wieder eine auf die Finger.

Vielleicht aber auch nicht...

Kaiba bekam das ganze aus den Augenwinkeln mit und verdrehte nur die Augen 'Null Selbstbeherrschung'. Aber er sagte nichts dazu, während er jemanden am anderen Ende der Leitung anfauchte, das er erwarte, dass getan wird, was er verlangte. Und damit basta.

Inzwischen hatte Marik es geschafft, das sein Freund den Halt an seinem Sessel verlor und jetzt ein bisschen schmollend bei ihm auf dem Schoß saß.
Allerdings war dieser Sieg nur von kurzer Dauer, da er gleich wieder runterrutschte und sich zur Sicherheit auf der anderen Seite des Tisches zu Bakura und Yami hinsetzte.
"Gemeinheit..." Schmollte Marik, aber sein Gesicht hellte sich gleich wieder auf, was Malik mit einem leichten Schaudern bemerkte.
//Ich krieg dich schon noch, Hikari-pretty. Je mehr du dich wehrst, desto mehr Spaß macht es, das weißt du doch.//
/Träum weiter! Ich sagte nicht in der Schule, und dieses Mal bleibt es dabei!/
//Das hast du das letzte Mal auch gesagt!// grinste Marik seinen Freund an, der ihm wieder die Zunge zeigte und den Kopf schüttelte.

So etwas wie ein Tisch konnte Marik schließlich nicht für lange aufhalten, und das wollte er auch beweißen!
Langsam, um den misstrauischen und wachsamen Malik nicht gleich aufmerksam zu machen, setzte er sich etwas tiefer in seinen Stuhl um mit seinem Fuß nach dem von Malik zu suchen.

Mit leichtem Druck fuhr er die Wade entlang und rieb gegen das Knie des anderen, bevor er etwas weiter nach oben fuhr.

Was ihm einen bösen Blick und einen heftigen Tritt vors Schienbein einbrachte!

"Was soll das eigentlich, du verdammter Spinner! Mach das noch mal und ich brech’ dir die Knochen!" fauchte Bakura irritiert, da Marik anscheinend den falschen erwischt hatte. Er warf einen Blick unter den Tisch und sah, das Malik mit den Füßen untergeschlagen am Sessel saß, um sie außerhalb seiner Reichweite zu halten.
Malik grinste triumphierend und Yami neben ihm kicherte über das frustrierte Gesicht des Ägypters, und einen Augenblick später musste auch Bakura lachen.

Also stand der Verrückte auf und ging um den Tisch herum und setze sich neben Malik auf die Kante eines Stuhls, nah genug um sein Kinn auf dessen Schulter zu legen.
"Hikari-Pretty" sang er zu ihm, was ihm wieder ein Augenrollen einbrachte, das aber ignoriert wurde. Wieder wanderte eine Hand über seinen Oberschenkel, bis Malik plötzlich aufstand und sein Freund beinahe von Sessel fiel.

“Mir reicht’s, ich hau ab. Das bringt eh nix mehr.” kam Malik leicht genervt zur Tür raus, dicht gefolgt von seinem Yami, der nicht alleine mit zwei lachenden Yamis und einem telefonierenden Kaiba bleiben wollte.
“Aber warum denn, Hikari-Pretty! Warte doch mal!”
“Du kannst deine Finger einfach nicht bei dir behalten, du musst sie dauernd an mir haben!”

“Klar doch! Aber lieber ab ich sie in dir. Na ja, genau genommen hab ich ja was anderes lieber in dir, aber...!”
“Genau das meine ich! Denkst du eigentlich auch mal an was anderes?”
“Ja, wie ich die Weltherrschaft erlangen könnte! Gibt es denn außer diesen beiden Sachen noch was anderes? Etwas das wichtig ist, meine ich.”

Yugi, Ryou und Joey zogen die Augenbrauen hoch bei dieser Unterhaltung, die mal wieder typisch für die beiden war. Sie waren zur Sicherheit einen Schritt zurückgegangen, als die beiden Ägypter zur Tür gekommen waren, sonst wäre sie wohl auf ihrer Nase gelandet, so schwungvoll wie Malik sie aufgemacht hatte.

Der warf den dreien einen kurzen Blick zu, während Marik sich von hinten gegen ihn lehnte und ihn umarmte, den Kopf zufrieden auf dessen Schulter.
Als er auch noch zufrieden vor sich hinsummte mussten die anderen drei einfach lachen, und Joey meinte:
“Der scheint ja ganz schön anhänglich zu sein, was?”
Malik rollte wieder mit den Augen: “Du hast ja keine Ahnung...”
Malik wurde unterbrochen als er überrascht quietschte, als sich eine gebräunte Hand unbemerkt unter sein Shirt schlich und ihn streichelte und kitzelte:
“Marik! Jetzt beherrsch dich mal!”
“Aber wie wenn du doch daneben stehst! Das ist gemein! Eine ganz gemeine Folter.” jammerte er leise, und um seine Aussage noch zu unterstreichen, biss er dem Kleineren auch noch leicht ins Ohr.
Die eine Hand wanderte weiter nach oben über Maliks Brust, während die andere über seine Oberschenkel strich. Seine Lippen wanderten über die braune Haut von Nacken und Schultern, und es dauerte nicht lange, da lehnte sich Malik nach hinten und murmelte leise vor sich hin.
Er griff nach hinten, um seine Hand in Mariks stacheligen Haaren zu vergraben um in fester an sich zu drücken, was diesen zum grinsen brachte.
“Hmmm....” schnurrte er leise, sodass nur sein Hikari ihn hören konnte, “Du schmeckst köstlich.... Was ist, wollen wir nicht woanders hingehen? Wo wir...” und er rieb sich ein paar Mal an der Rückseite des Jungen, damit dieser deutlich spüren konnte, wie hart er war
“... allein sind.” sprach er weiter, während Malik nur leise zustimmend seufzte; mit verklärten Blick und unruhig in den starken Armen seines Yamis zappelnd.

Plötzlich sah Marik auf von dem Knutschfleck, mit dem er gerade beschäftigt war, und auf den Kleineren in seinem Griff hinunter, der etwas keuchte und sich unbewusst gegen ihn rieb.

Und dann lachte er laut, worauf Yugi, Ryou und Joey erschrocken zusammenzuckten bei dem unerwarteten Geräusch, was Marik noch mehr zum Lachen brauchte.
Er fasste ihn fest um die Hüfte, aber nicht ohne vorher langsam über Maliks Schritt zu streicheln, was ihn wieder ein keuchen einbrachte.
“Wir sind dann mal weg, wartet nicht auf uns!” kicherte Marik zufrieden und führte ihn einfach weg, um ‘etwas Spaß zu haben’, das Gesicht in den blonden Haaren vergraben, den schlanken Körper fest an sich gepresst.

Ryou und Yugi sahen sich mit großen Augen an, bevor sie in die Klasse zu ihren Yamis flüchteten, dicht gefolgt von Joey.
Gerade als die Tür zu fiel war ein gestöhntes “Marik” zu hören, und Yami und Bakura kicherten nur, während Kaiba nur die Augen verdrehte, bevor er wieder in sein Handy bellte.

Joey setzte sich in einen der freien Stühle neben Kaiba, sah ihn kurz an und schaute gleich in die andere Richtung, während er etwas rot um die Nase wurde.
Kaiba entging das natürlich nicht, und er zog eine Augenbraue hoch, und für einen ganz kurzen Augenblick könnte man ihn sogar lächeln sehen, wenn nicht alle anderweitig beschäftigt währen.
Kaum das die beiden Hikaris nämlich den Raum betreten hatten, konnte man förmlich zusehen, wie die Augen von Bakura und Yami vor Freude aufleuchteten.

Yami zog Yugi sofort auf seinen Schoß und küsste ihn zur Begrüßung leidenschaftlich.
“Wo warst du solange, Aibou? Hab dich vermisst...” murmelte Yami gegen die Lippen des Kleineren, als er ihn endlich wieder atmen ließ.
Ryou kicherte, als er von Bakura eingefangen und genauso begrüßt wurde wie Yugi, während Joey, jetzt noch roter, wieder wegsah und sich räusperte.

Kaiba sah ihn kurz an und hielt dann sein Handy für einen Moment weg:
“Was ist denn, Köter? Die führen sich doch immer so auf, wieso so rot auf einmal?!”
Joey verdrehte nur sie Augen:
“Halt die Klappe, Geldsack, und telefonier lieber weiter, dann gibst du wenigstens Ruhe!”

“Klingt als währst du neidisch, Köter!” grinste ihn Bakura an, und Ryou vergrub kichernd sein Gesicht in Bakuras Schulter, während Yami schmunzelte:
“Du solltest dich besser um dein Hündchen kümmern, Kaiba! Nicht dass er sich vernachlässigt fühlt.”
Joey wurde knallrot und machte den Mund auf und wieder zu, ohne einen einzigen Ton der Empörung herauszubringen.
Kaiba klopfte ihm beruhigend auf den Oberschenkel:
“Mach den Mund zu, Hündchen, bevor noch was rein fliegt!”
Joey erschrockener Blick wanderte von Kaibas Hand zu seinem Gesicht, während der Blonde selber nur ein halb gequietschtes “Was?” rausbrachte.
“Klar, sonst hast du mehr Hirn im Magen als im Kopf.”
“Ich bring dich um, Geldsack! Irgendwann...” aber da war Kaiba schon wieder mit einem zufriedenen grinsen am Telefon. Anscheinend genoss er es, sein Hündchen aus der Fassung zu bringen, und tat das neuerdings auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Yami bekam von Yugi eine scherzhafte Kopfnuss für seinen Kommentar, während alle Augen auf Kaiba und Joey gerichtet waren: “Hör auf, Joey zu ärgern, du siehst doch, das es ihm zu peinlich ist, einfach zu fragen, wenn er wieder mit ihm knutschen will!” Yami schmollte nur und schnaufte leise.

“Yugi! Nicht du auch noch! Ich dachte wir währen Freunde!” jammerte Joey, der endlich seine Sprache wieder gefunden hatte, nachdem Kaiba wieder anderweitig beschäftigt war und ihn nicht mehr ansah oder beachtete. Er bemerkte nicht, dass der junge Firmenchef ihn die ganze Zeit aus den Augenwinkeln heraus ansah.

Yugi streckte ihm von seinem Sitz auf Yamis Schoß aus die Zunge heraus, während er die Arme um den Hals seines Pharaos legte und sich bequem an ihn schmiegte, während er das leise seufzen ignorierte, das seine Bewegungen verursachten.
“Wir sind doch Freunde, Joey. Und du weißt, dass ich recht habe, du willst es nur nicht zugeben!” meinte der Junge mit einem frechen Grinsen, während er ein bisschen herumrutschte, um besser sitzen zu können, bevor er weiter redete:
“Dabei ist es gar nicht so schwer! Alles was du tun musst, ist hingehen, und festhalten, und dann...” und er gab Yami einem leichten Kuss auf die Lippen, um zu demonstrieren, was er meinte:
“Siehst du, ist gar nicht so schwer, Joey! Solltest du auch mal versuchen, das macht Spaß!”
Und dann konnte Yugi nicht mehr anders als zu kichern, als sowohl er selbst als auch Joey rot im Gesicht waren.

“Du solltest weniger auf den Köter schauen und mehr auf das was du mit deinem Pharao machst, Kurzer!” mischte sich Bakura mit einem schiefen Grinsen ein, als er von Ryous Hals abließ und ihnen einen kurzen Blick zuwarf, oder eher Yamis Schritt.
Der hatte Yugi fest an sich gedrückt, und dessen dauerndes herumrutschen hatte einige Wirkung auf ihn, was ihn aber nicht daran hinderte, dem Grabräuber eine bissige, wenn auch etwas kurzatmige, Antwort zu geben:
“Kümmer dich lieber um deinen eigenen Kram, Grabräuber! Und hör auf, meinen Hikari zu beleidigen! Und wo schaust du eigentlich hin! Wenn mir was nicht gefällt würd’ ich‘s schon selbst sagen!”
Aber noch bevor Bakura eine Antwort geben konnte, schlug Kaiba wieder mit der Faust auf den Tisch:
“Könnt ihr eigentlich auch mal an was anderes denken als nur an Sex?! Das ist ja nicht auszuhalten mit euch!” und Joey nickte zustimmend, während die beiden Hikaris wenigstens soviel Anstand hatten, rot zu werden.
Yami und Bakura sahen das anders, und kicherten nur:
“Klingt als währe da noch jemand neidisch!”
“Ja, wird Zeit das er seinen Köter ins Bett kriegt, dann ist er vielleicht nicht mehr so steif!”

“Nenn mich nicht Köter!” regte sich Joey auf, während der Braunhaarige den übermütigen Yamis einen bösen, kalten Blick zuwarf.
“Das geht euch ja wohl gar nichts an!”
“Wer sagt das ich überhaupt was will von dem bescheuerten Geldsack!”
“Ja klar, darum wirst du auch dauernd rot, wenn du ihn ansiehst!”
Joey sagte gar nichts mehr, sondern legte nur grollend den Kopf auf den Tisch und vergrub ihn in seinen Händen:
“Lasst mich ihn Ruhe, lasst mich einfach in Ruhe!”
Kaiba tätschelte ihm nebenbei den Kopf, und Joey sah ihn beleidigt an:
“Das ist alles deine Schuld! Du und dein bescheuerter Scherz! Nur deshalb machen die blöde Witze, ich mag dich nicht, ich mag dich gar kein bisschen nicht! Das ist dir doch klar, oder! Ich kann dich überhaupt nicht leiden! Hörst du!? Nicht ein bisschen nicht!!!” Joey wurde mit jedem Wort lauter und richtete sich auf, um Kaiba genau in die Augen zu sehen, und der blonde Junge merkte gar nicht, das er Kaiba dabei immer näher kam, bis ihre Gesichter nur wenige Zentimeter voneinander entfernt waren.
Der Firmenchef ließ sich nicht davon beeindrucken und sah ihn nur an, bevor er ihn ganz nebenbei wieder den Kopf tätschelte:
“Klar tust du das, Hündchen, natürlich.”
“Hörst du mir überhaupt zu! Ich hab gesagt, ich mag dich nicht!”
“Natürlich hör ich dir zu, Hündchen...” aber er sah nicht wirklich danach aus, was Joey nur noch mehr auf die Palme brachte, und er ballte die Fäuste und holte tief Luft, aber bevor er noch was sagen konnte, gab Kaiba ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen, bevor er sich wieder seinem Handy zuwandte.

Völlig geschockt riss Joey die Augen auf und ließ sich wieder auf seinen Stuhl zurückfallen.
Langsam und verwirrt blinzelte er, während er mit den Fingern über seine Lippen fuhr, als könnte er nicht verstehen, was gerade passiert war, bevor er seinen hochroten Kopf wieder in seinen Händen auf dem Tisch vergrub.

Kaiba grinste nur in Richtung Yami und Bakura, die viel sagend zurückgrinsten:
“Das ist die beste Methode, ihn zum schweigen zu bringen!”
“Ja klar, weil das der einzige Grund ist!”
“Beweiß das Gegenteil!”

“Könnt ihr nicht einfach aufhören! Wir sind doch nicht zum rumschmusen hier, sondern wegen einem Theaterstück!” versuchte Joey das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, da er einfach nicht wusste, wie er sonst reagieren sollte.
Er war sich schließlich nicht sicher, ob Kaiba das ganze ernst meinte, oder ob er ihn nur ärgern wollte. Und fragen wollte er auch nicht, wer weiß was dabei herauskam, und er wollte sich nicht (noch mehr)zum Trottel machen, für den Fall das es nur ein Witz war.

“Was habt ihr eigentlich mit unserer Lehrerin gemacht, die ist ja total durch den Wind!” meinte er, während er sich finstere Blicke von Yami und Bakura einhandelte, die über diese Unterbrechung natürlich nicht sehr begeistert waren.
Nur widerwillig ließen sie zu, das sowohl Yugi als auch Ryou sich aufrecht hinsetzen konnten, ließen sie aber nicht weg, um sie weiter streicheln zu können.

Yami, Bakura und Kaiba machten alle drei ein möglichst unschuldiges Gesicht, da keiner so recht mit der Sprache rausrücken wollte.

“Eigentlich haben wir nichts gemacht...”
“Nichts was irgendwie wichtig währe...”
“Und es ist ihr ja nichts passiert...”

Yugi gab Yami einen zweifelnden Blick: “Das sie fast einen Nervenzusammenbruch hat und ausschaut wie ein Zombie nennst du also nichts?”
“Du hättest hören sollen, was sie alles vorhatte! Ich hab’s nur zu deinem Schutz getan!” verteidigte sich Yami, und Bakura stimmte ihm sogar noch zu!

“Genau, die Pflicht eines Yamis ist es, seinen Hikari immer zu beschützen!” ernsthaft nickte der ehemalige Grabräuber, und sogar Kaiba teilte diese Meinung.

“Keine Sorge, die haben sie nach ein paar Minuten eh wieder aus dem Reich der Schatten zurückgeholt! Da sollte nicht all zuviel kaputt sein. Wir kommen auch ohne sie aus, wir werden das jetzt übernehmen.” beruhigte Kaiba, sofern man seinen unterkühlten, geschäftsmäßigen Tonfall als beruhigend nennen kann.

Ryou und Yugi sahen sich an:
“Wieso beruhigt mich das jetzt nicht?”
“Keine Ahnung, Erfahrung vielleicht?!”

Ein dumpfer Knall lenkte die Aufmerksamkeit wieder auf Joey, der seinen Kopf ein paar Mal gegen den Tisch knallte:
“Das darf nicht war sein, bitte sagt dass das nicht war ist!”
“Könnte ich, Hündchen, aber das ändert auch nichts.”
“Ich bin kein Hund, merk dir das endlich, Geldsack!”

Yami hatte inzwischen das Interesse an der ‘Unterhaltung’ verloren, besonders nachdem Yugi sich anders hingesetzt hatte, sodass seine Beine links und rechts von Yamis waren.
Eine von Yamis Händen lag auf Yugis Hintern, während die andere über dessen Brust streichelte. Yugi lehnte sich hinunter, um Yami ausgiebig zu küssen, da ohnehin nichts mehr dazu zu sagen war.
Genüsslich leckte er über Yamis Lippen, bevor er mit einem leisen Grollen hineingelassen wurde. Zärtlich fuhr er über jede Oberfläche, bevor er die Zunge des Größeren zu einem kleinen Kampf aufforderte.
Sanft drückte Yami immer wieder gegen Yugis Hintern, damit der sich vor und zurück bewegte, während er mit der anderen Hand unter sein Shirt fuhr. Warme Finger spielten mit den empfindlichen Brustwarzen, und Yugi konnte nicht anders als leise in den Kuss zu stöhnen, und seine Bewegungen gegen Yamis Hüfte wurden fester und schneller, während er seine Hände in dreifärbigen Haaren vergrub.

Bakura und Ryou neben ihnen ging es nicht anders, auch diese beiden waren in einen leidenschaftlichen Kuss vertieft, ohne dass sie sich um die anderen im Raum kümmerten.
Ryou riss überrascht die Augen auf, als er eine große Hand in seiner Hose spürte. Er versuchte, sich von Bakura zu lösen um zu protestieren, da sie nicht alleine waren. Aber Bakura hielt seinen Hinterkopf vorsichtig fest und drückte ihn wieder an sich, um ihn weiter zu küssen.
Bakura massierte Ryou liebevoll und brauchte ihn leise zum zittern und wimmern, während er an Ryous Nacken knabberte und bunte Flecken dort hinterließ, wo jeder sie sehen konnte.

Leider wurden sie wie schon so oft durch ein räuspern unterbrochen, gerade als es am schönsten war.

Joey war mit hochrotem Kopf aufgestanden:
“Mir reicht’s, ich hau ab! Scheiß Hormone!” grummelte der Blonde, der sich das ganze nicht länger mit anschauen konnte.
Über den Grund dafür ließ sich allerdings streiten....
“Nehmt euch ein Zimmer, aber doch nicht in aller Öffentlichkeit” stimmte auch Kaiba zu, der endlich fertig war mit telefonieren, und er stand ebenfalls auf und ging an Joey vorbei:
“Nur keinen Neid aufkommen lassen, Köter!” flüsterte er, und er gab Joey im Vorbeigehen einen Klaps auf den Hintern und war auch schon durch die Tür verschwunden, ohne sich zu verabschieden.
Joey blinzelte kurz, bevor er hinter Kaiba her rannte:
“Hey, was fällt dir eigentlich ein! Behalt deine Griffel gefälligst bei dir!”
“Oder was? Willst du mich beißen? Dann verpass ich dir ‘nen Beißkorb, nur damit du es weißt!”

Die streitenden Stimmen der beiden wurden immer leiser, als sie sich immer mehr entfernten von den beiden Pärchen, die sich nur ansahen.
Plötzlich fingen Yugi und Ryou an zu kichern und vergruben den Kopf bei ihren Freunden, um das kichern wenigstens etwas zu unterdrücken:
“Die Zwei sind wirklich füreinander geschaffen!”
“Ja, aber der arme Joey kriegt noch einen Herzanfall, wenn Kaiba so weitermacht!”

Plötzlich stand Bakura auf und warf sich Ryou mal wieder über die Schulter, der erschrocken aufkeuchte:
“Bakura!”
“Die Idee mit dem Zimmer ist nicht schlecht, und wir sind eh nur noch zu viert!”

“Stimmt, Proben haben da keinen Sinn, das können wir knicken.” schelmisch grinste Yami auf Yugi hinunter, bevor auch er aufstand, ohne den Kleineren hinunter zu lassen: ”Zumindest nicht solche Proben...”

“Bakura, lass mich runter, ich kann selbst gehen!” protestierte Ryou erfolglos, als er rausgetragen wurde
“Nö, mag nicht! Du bist genau richtig, da wo du bist!”
Nebeneinander gingen Yami und Bakura, jeder mit seinem Hikari auf dem Arm, aus der Klasse raus.
Yugi winke Ryou zu, als sie nebeneinander waren: “Na, du auch hier?” scherzte er, und Ryou nickte. ”Ja, ich häng hier so rum... Hatte grade nix anderes zu tun...”
“Ach, du auch!”
“Hey! Ihr werdet gleich genug zu tun haben, also nur nicht ungeduldig werden!...”

Während Yugi und Ryou zu ihren Yamis in die Klasse flüchteten, und Joey zweifellos wieder Streit mit Kaiba suchte, hatte Marik einiges im Sinn mit dem Jungen in seinem Arm.

 
Marik dachte gar nicht daran, den Kleineren loszulassen, während er ihn den Gang entlang führte, immer ein Auge offen für den Fall, das ihm jemand seine 'Beute' wegnehmen wollte. Was eigentlich nicht so einfach war, da er dauernd sein Gesicht in Maliks Nacken vergraben hatte, und eigentlich nichts sehen sollte.
Doch irgendwie schaffte er es trotzdem, den Abstellraum des Schulwartes zu finden und die Tür zu öffnen.
Mit einer Hand in der Hose seines Hikaris, dem Gesicht in seinen Haaren und den Gedanken bei den ganzen schönen Sachen, die er mit ihm gleich anstellen konnte! (Kann jemand 'Multitasking' sagen?)
Und das alles schaffte er auch noch, ohne auch nur einmal zu stolpern oder wo gegenzulaufen!
Ja, Marik konnte sehr wohl aufpassen, wenn er ein bestimmtes Ziel hatte...
Und das war im Moment der keuchende Malik, den er unauffällig und mit einem schelmischen Grinsen in den dunklen Raum schob und absperrte.
Als er sich umdrehte, rieb er sich die Hände: “So, Hikari-Pretty, da währen wir also.... Nur du und ich.... Ganz allein... Und niemand der uns stört....“
“Ach, halt doch die Klappe!“ schnappte Malik und zog ihn am Kragen vorwärts, um seine Lippen fest auf die des etwas Größeren zu drücken.
Marik ließ sich da natürlich nicht lange bitten und biss fest in seine Unterlippe, um einlass zu erbitten... 

Als die beiden Yamis mit ihren Hikaris über der Schulter an der Besenkammer vorbeikamen, sahen sie, wie der Schulwart gegen die Tür hämmerte und trat:
“Verdammte Tür, das Scheißteil klemmt schon wieder!” schrie er gegen die geschlossene Tür, aber die einzige Antwort, die er bekam war das Poltern, als Sachen vom Regal fielen, sowie leises Stöhnen und Seufzen.

Etwas verzweifelt drehte er sich um, um etwas zum Türe aufbrechen zu finden und währe fast mit Bakura zusammengestoßen, der immer noch den zappelnden Ryou über der Schulter hängen hatte.
Bakura schaute ihn nur böse an und fletschte die Zähne, und der arme Mann wurde noch ein Stück blasser.

In der Besenkammer hatten Malik und Marik erschrocken aufgesehen, als das Hämmern an der Tür anfing, atmeten aber erleichtert auf, als niemand reinkam und sie hörten, wie sich die Schritte eilig entfernten.
Beide kicherten kurz, als sie dann auch noch Ryou hörten:
“Ich meins ernst, Bakura, ich biss’ dich, wenn du mich nicht jetzt gleich und sofort runterlässt!”
“Ist das ein Versprechen?”
Und dann waren auch diese Stimmen verschwunden, und die beiden waren wieder ‘allein’.

Nicht das es sie groß interessierte wenn da jemand war, nachdem Marik, ungeduldig wie immer, den Kleineren einfach durch die nächste offene Tür gedrängt hatte, die zu finden war.
Malik saß halb auf einem der Regale, wo Marik ihn hingesetzt hatte, und war gerade dabei, Marik sein Shirt auszuziehen, nachdem er sein eigenes auch schon verloren hatte. Der arme Mann hatte Glück gehabt, das er es nicht durch die Tür geschafft hatte, sonst währe er womöglich in Reich der Schatten gelandet für diese Unterbrechung.

Und ihre Klamotten hatten sie auch noch größtenteils an, auch wenn sich das jetzt schnell änderte, da wieder Ruhe am Gang war.
Zwar versuchte Malik die ganze Zeit zu protestieren, dass sie doch lieber heimgehen sollten, aber er stieß auf taube Ohren, als Marik nicht von ihm abließ und seine Hände immer wieder über den Körper des Kleineren wandern ließ, bis dieser erregt Zitterte und Keuchte.

Und er machte auch nicht mehr den Eindruck, als ob er wirklich gehen wollte, als er Mariks Hand noch fester an seinen Schritt drückte, als dieser gerade in dieser Gegend war.
Marik grinste zufrieden mit sich, was ihm allerdings gleich wieder verging, als er überrascht aufkeuchte.
Denn Maliks Knie hatte sich unbemerkt zwischen Mariks Beine geschoben und rieb gegen die Härte dort.
Für einen Moment brachte der Größere der beiden nur ein Japsen heraus, bevor er sich wieder fing und frech grinste:
“Ach, so willst du also spielen?” und langsam öffnete er Malik Hosenknopf und Zippverschluss, was ihm ein weiteres Grollen einbrachte.
Er knabberte am Hals des Kleineren, während er mit einer Hand in die Hose fuhr und ihn sanft mit den Fingerspitzen streichelte, was Malik dazu veranlasste, sein Knie schneller und fester zu bewegen.
Gerade als er auch Mariks Hose aufmachte und hinunter schob war plötzlich ein Splittern und Krachen zu hören, als die Türe aufgebrochen wurde.
Ärgerlich schaute Marik von der Schulter seines Hikaris auf, als der Schulwart schnaufend vor ihnen stand, der gedacht hatte, das da jemand eingeschlossen und schwer verletzt war, den Geräuschen nach zu urteilen.
Für einen Moment starrten sich die Drei nur gegenseitig an, ohne ein Wort zu sagen, bevor der Schulwart und Marik rot anliefen.
Der Mann vor Empörung und Marik vor Wut, während Malik ihrer beider Hosen wieder hochzog, ihre Shirts aufhob und vom Regal herunterrutschte, möglichst unauffällig und mit ebenfalls roten Wangen.
“Was treibt ihr eigentlich hier drinnen!” Brüllte der Schulwart sauer, da die Beiden wieder mal nur Ärger und Arbeit für ihn bedeuteten. Schließlich musste immer er aufräumen, wenn die Yamis einen Streich machten. Oder sonst was.
“Nichts was dich was angeht! Du störst!” brüllte Marik zurück
“Das ist eine Schule, kein verdammtes Hotel! Und jetzt verschwindet, oder es setzt was!”

Malik wurde noch etwas roter um die Nase, konnte seinen Yami aber gerade noch festhalten, als dieser den Schulwart mit gefletschten Zähnen anspringen wollte.
Malik hatte seine Arme fest um die Hüfte des Verrückten gelegt und versuchte ihn aus dem Raum zu zerren.
Aber Marik ließ sich nicht einfach so zerren und versuchte im Vorbeigehen noch schnell, nach dem erschrockenen Mann zu greifen, der besorgt ein paar Schritte zurückwich.

“Aber Hikari-Pretty! Der stört! Lass mich ihn wegmachen!”

“Ich hab dir gesagt, es ist besser wenn wir gleich verschwinden! Aber du hörst ja nicht wenn ich was sage!”
“Doch, ich hör immer auf dich! Immer wenn du schreist ‘härter’ oder ‘schneller’ oder ‘tiefer’! Wann hör ich da nicht auf dich! Und jetzt lass mich los, damit ich ihm den Hals umdrehen kann, komm schon, Hikari-Pretty! Ich will weitermachen!” jammerte Marik, während er versuchte, sich aus Maliks Griff zu befreien und den Schulwart zu ermorden.

Aber Malik hielt ihn weiter fest und zog ihn langsam Stück für Stück von dem armen Mann weg, der die Beiden nur mit großen Augen anstarrte und im Moment wahrscheinlich sein ganzes Leben an sich vorbei ziehen sah.
“Malik, lass mich los! Der stört und doch eh nur, und es wird auch keiner was merken, ich versprechs‘! Ich mach dir auch eine Blumenvase aus ihm! Ishizu freut sich sicher auch, meinst du nicht? Deine Schwester mag doch solches Zeugs auch, oder nicht?” erwartungsvoll schaute er mit glänzenden Augen über die Schulter und erwartete jetzt eigentlich stürmische Begeisterung, aber alles was er von seinem Hikari bekam war ein Augenrollen:
“Mach das und meine Schwester lässt dich nie wieder ins Haus!” und der Junge zerrte etwas mehr an der Hüfte seines blutrünstigen Freundes, während er sich fragte, wieso dieser bescheuerte Schulwart nicht einfach weglief, der bettelte ja förmlich darum, das Marik ihn kaltmachte!

Als auch noch das goldene Auge auf seiner Stirn erschien wurde es eng, und Malik musste sich was einfallen lassen.
Also beugte er sich vor und flüsterte:
“Wenn du mitkommst darfst du mich auch festbinden. Ohne dass ich rumzappel oder du mich erst erwischen musst, Marik! Einmalige Chance, aber du musst dich gleich entscheiden!”
Noch bevor Malik fertig gesprochen hatte, fiel er auch schon hin, weil Marik sich so schnell umgedreht hatte:
“Worauf wartest du noch, los komm!” und er zog den überraschten Jungen hoch und den Gang entlang:
“Du hast Glück, Schwächling, ich hab was Besseres zu tun als dich zu killen! Keine Panik, das holen wir nach!” knurrte Marik und fletschte die Zähne, bevor er sich umdrehte.
Mit der einen Hand winkte er noch den blassen Schulwart, mit der anderen hob er Malik loch, damit dieser auch ja nicht abhaute.

Der Schulwart sank zitternd zu Boden, als die beiden verschwanden. Er hatte so eine Ahnung, dass der Größere sein Gerede nicht nur als leere Drohung gemeint hatte, wenn er an diese Augen dachte...

Yami und Bakura waren inzwischen mehr damit beschäftigt, die Hintern ihrer Freunde zu tätscheln, sodass sie nicht sonderlich auf den Weg achteten und auch immer wieder stehen blieben, sodass sie noch immer da waren, um das splittern der Tür hinter ihnen zu hören.

Für einen Moment vergaßen sogar Kaiba und Joey, sich zu beschimpfen, bevor alle sich ansahen und mit den Schultern zuckten.
“Was soll’s, die kommen schon zurecht...”
“Wird schon keiner sterben...”
Yugi und Ryou wurden endlich wider hinunter gelassen, als ihnen langsam schwindelig wurde, und das wollten die beiden Größeren ja auch nicht...

“Sofort stehen bleiben!” fauchte plötzlich eine Stimme hinter ihnen, gerade als sie zum Tor der Schule hinausgehen wollten. Irritiert drehten sich Yami und Bakura um, nur um den Direktor hinter ihnen stehen zu sehen. Er war rot vor Wut und fuchtelte wild mit den Armen durch die Luft, als er ihnen den Weg versperren wollte.
“Solltet ihr nicht gerade beim Nachsitzen sein, meine Herren?”
Noch bevor einer von den anderen Antworten konnte, stießen auch Malik und Marik zu den beiden: “Was’n jetzt schon wieder?” fragte Marik etwas schlecht gelaunt, da der Mann mitten im Weg stand, und ihm gerade sehr ungelogen kam.

Er war nur ein wenig kleiner als Kaiba und konnte damit auf alle anderen heruntersehen.

Unnötig zu erwähnen dass besonders die Yamis nicht sonderlich begeistert darüber waren.
Und er ließ sich auch nicht wirklich einschüchtern durch die bösen Blicke, die besonders Yami und Bakura ihm zuwarfen.
Marik blinzelte nur verwirrt und kratzte sich am Hinterkopf, während er von einem zum anderen schaute.
“Also echt, ich versteh nicht, was euer Problem ist”
Und noch bevor ihn jemand aufhalten konnte hatte er den erbosten Mann auch schon ins Reich der Schatten geschickt.
“So, Problem gelöst. War das jetzt sooo schwer?”
Mit einem zufriedenen Grinsen schnappte er seinen verdutzten Hikari und zog ihn weiter: “Wir haben heute noch was besseres vor, aber ihr könnt meinetwegen den ganzen Tag dastehen wie der Ochs vorm Stall.”
“Tut mir Sorry, Leute! Bye!” rief Malik noch, bevor die beiden auch schon außer Hörweite und zum Parkplatz hin verschwunden.
Bakura sah Ryou an, aber noch bevor er etwas sagen konnte wurde er auch schon unterbrochen.
“Nein! Denk nicht mal dran!”
“Aber Ryou, ich hab doch gar nichts gesagt!”
“Das ist auch nicht nötig, dein Grinsen sagt schon genug!”
Auch Yugi drehte sich zu dem ehemaligen Pharao um, um ihm genauso streng anzusehen wie Ryou seinen Yami.
“Das gilt für dich auch, Yami!”
“Wieso! Ich hab nichts damit zu tun, schließlich war ja ganz allein Mariks Schuld! Wir haben nichts getan!”
Yami und Bakura nickten zustimmend, aber die beiden Hikaris waren nicht überzeugt, dazu kannten sie die beiden viel zu gut.

“Stimmt, und ihr werdet auch nichts tun, nicht war? Ihr werdet nicht einfach herumgehen und alles und jeden ins Reich der Schatten schicken wie ihr gerade lustig seid!”

Schmollend verschreckten beide die Arme vor der Brust, aber weder Ryou noch Yugi ließen sich davon beeindrucken.
Währe ja noch schöner, schließlich konnte man nicht einfach drei gelangweilte Yamis auf die Stadt loslassen, sonst wird es nicht mehr lange eine Stadt geben!

“Was soll’s, schließlich hat keiner was von kein ’Mind-Crush’ gesagt!” murmelte Yami dem Grabräuber im Vorbeigehen zu, und Bakura fing ebenfalls an zu grinsen.

TBC:

Wow, das ist ganzschön viel geworden dieses Mal, dabei wollte ich die ganzen Flashbacks eigentlich gar nicht schreiben, sondern nur ein oder zwei Zeilen....

(1) Okay, ich weiß, das ich da ziemlich übertrieben habe, aber ich finde die Idee von einem am Boden kugelnden Bakura lustig, wenn man sich das Mal bildlich vorstellt. Und ein Amoklaufender Yami ist auch lustig. Beide toben wie kleine Kinder.... (Tut mir leid für die Fans der beiden, hoffe ihr seid mir nicht böse... Bitte nix schmeißen!? Bin auch wieder lieb zu den beiden...)
Aber die beiden haben nun mal Temperament, und das geht nun mal mit ihnen durch, wenn es darum geht, dass sie ein Liebespaar spielen sollen...
Zumindest kommt es mir im Moment ziemlich komisch vor (Es ist 3 Uhr morgens und ich hab zwei Kaffee getrunken... Die meisten Ideen hab ich, wenn ich Kaffee trink, dabei vertrag ich gar kein Koffein... ^_^’ )

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