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Titel:
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Ich hasse Montage | Autorenkommentar: |
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Autor:
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Ashray |
Yami langweilt sich zu Tode, während Yugi in der Schule im Unterricht sitzt, also überlegt er sich etwas drastischeres, um Yugi’s Aufmerksamkeit zu bekommen und ihn Abzulenken... Was? Na ja.. Er strippt für Yugi, vor der ganzen Klasse und mitten in der Stunde! (Ja, das sind die Vorteile wenn man als Geist nicht für alle sichtbar ist) U ... |
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Fandom:
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Yu-Gi-Oh! | |
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Einstufung:
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PG-16 | |
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Genre: |
Action - Romantisch - Komödie | |
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Warnungen: |
limone silly sap | |
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Pairing:
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Yugi x Yami, Ryou x Bakura, Malik x Marik | |
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Geladen: |
520 mal | |
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Kapitel online seit: |
26.06.2009 | [Leserkommentare] ---- [TXT] |
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Und hier kommt auch schon der nächste Teil von Chaos, Krieg und Katastrophen... Mit dem Auftauchen von Ryou und Geschenken von Marik: Der Wahnsinn einer Klasse: (Oder: Nimm nie Geschenke an von Marik) “BAKURA! Was zum Teufel tust du da eigentlich? Bist du jetzt völlig übergeschnappt, oder was ist heute wieder kaputt in deinem bescheuerten Schädel?!” schrie der jüngere Albino, als der Dieb plötzlich die Richtung wechselte und genau auf den überraschten Jungen zustürmte. Ohne auch nur ein bisschen langsamer zu werden schnappte er ihn um die Taille und warf ihn sich über die Schulter, während er den überraschten Aufschrei und die sinnlos auf seinen Rücken einhämmernden Fäuste fröhlich ignorierte, als der Kleinere mit dem Kopf nach unten an seinem Rücken hinunter baumelte. Als der Junge merkte, das das nichts brachte hörte er für den Moment damit auf und versuchte einen Blick auf das Ding in den Händen seines Yamis zu erhaschen, welches den Größeren derartig zu amüsieren schien, das er vor Lachen fast hinfiel. Außerdem konnte er einfach nicht verstehen was das ganze herumgerenne überhaupt bringen sollte. “Hey, Bakura” aber er bekam keine Antwort. “Was ist das, und warum rennst du rum wie ein Hippie auf Drogen?” [Soll keine Beleidigung sein.] Aber der Dieb rannte nur weiter in großen Kreisen herum und lachte wie verrückt, ignorierte alle Fragen und Drohungen genauso wie alles Strampeln um freizukommen, das von seinem wütenden Hikari kam. Malik stand nun auch, wie viele seiner Klassenkameraden, neugierig am Fenster, um das Schauspiel draußen interessiert zu beobachten. Nachdem er sich wieder etwas beruhigt hatte gesellte sich auch Marik zu seinem Hikari, und kicherte wie wild, wenn Bakura beinahe hinfiel mit seiner zappelnden und schimpfenden Last. Yami hatte ihn ein paar Mal an der Rückseite seines Shirtes, aber er konnte ihn nicht richtig greifen, und so konnte er nichts anderes tun als es weiter zu versuchen, und hoffen, das der Andere durch Ryou langsam genug wird, um ihn zu erwischen, anstatt nur nachzurennen, als würden sie wie kleine Kinder fröhlich fangen spielen. Die ganze Zeit über fluchte und schimpfte der frühere Pharao auf den früheren Grabräuber und jetzigen Dieb, aber das half ihm auch nicht viel. Sein einziges Glück war nur, das er in seiner Geisterform war, und so konnte ihn keiner in seinen Boxershorts herumrennen sehen. Oder das dachte er zumindest, er bedachte nicht, das andere Geister ihn sehr wohl sehen konnten. Andererseits war das wiederum ein Problem, das man ganz leicht lösen konnte. Eine Reise ins Reich der Schatten konnte da ganz heilbar sein. “Marik?” fragte Malik nach einer Weile seinen immer noch kichernden und glucksenden Yami. “J... J... Ja?” stotterte Marik, während er fast schon wieder den Boden küsste vor Lachen, hätte er sich nicht schwer gegen seinen Hikari gelehnt. “Weißt du, warum Bakura derartig rumrennt...?” “Ja!” “Und du weißt auch, was das für ein Ding über seinem Kopf ist? Er scheint ja mächtig stolz darauf zu sein, das er es gestohlen ” “Sicher. Willst du‘s auch wissen?” Marik legte einen Arm um Maliks Schulter, als er auf den rennenden Dieb zeigte, der immer wieder zurückschaute, als ob jemand hinter ihm her währe. Er fluchte auf Ägyptisch, Englisch und Japanisch, während er gleichzeitig sein Bestes tat, weder seinen Hikari noch seine Fahne fallen zu lassen. “Das, mein lieber Hikari-pretty, ist die Hose unseres stolzen Pharaos Atemu!” und schon wälzte er sich wieder am Boden vor Lachen. “WAS? Wie kommt er denn an die? Warum hat Yami die nicht an?” “Tja, das kommt raus, wenn du deine Klamotten in aller Öffentlichkeit auf irgendwelchen Fensterbrettern rumliegen lässt...” “Aber warum...” ’hat er sie überhaupt ausgezogen’ ... aber dann fanden seine Augen Yugi, der immer noch seinen Kopf versteckte in den Armen, die am Tisch verschränkt lagen. Aber das half ihm nicht wirklich, die starke Röte in seinen Wangen zu verstecken. ‘Etwas mehr, und er würde den Feueralarm auslösen.’ dachte Malik, als er eins und eins zusammenzählte. Das war also der Grund, warum Bakura rannte, als währe der persönlich Teufel hinter ihm her. Sicher war der ‘König der Spiele’ stinksauer auf ihn, wenn er sein ‘Spielchen’ mit seinem geliebten Hikari unterbrochen hatte. ‘Na dann, viel Glück, Grabräuber, denn du wirst es brauchen’ dachte der blonde Junge so bei sich, ‘nur schade, das wir Yami nicht sehen können.’ “Hey, willst du nicht auch einen Blick riskieren? Sieht lustig aus!” kam es plötzlich vom Fenster her. “Nein, nein, schon gut, mir geht’s ganz gut hier, keine Sorge.” rief Yugi etwas müde zu dem Blonden zurück, während er sein immer noch rotes Gesicht wegdrehte. Jetzt drehte sich auch Marik um mit einem wissenden Grinsen: ”Was ist los? Ist dir die Hose zu eng?” Jetzt wurde Yugi erst richtig rot, als die beiden Verrückten sich an seinen Tisch lehnten mit ihren Augen fest auf Bakura gerichtet. “Keine Sorge... Ich versteh schon... Nach der Show... Wem würde da nicht die Hose platzen!” erklärte Marik einem erschrocken aufblickendem Yugi mit einem anzüglichen lachen, dessen violette Augen mit jedem Wort größer und größer wurden. “Du... gesehen...” stotterte Yugi, während seine Gesichtsfarbe innerhalb weniger Sekunden von rot zu weiß zu rot wechselte. Wieder versteckte er sein Gesicht in seinen Armen am Tisch. Aber Malik ließ das dieses mal nicht wieder zu, denn plötzlich fühlte er den Tisch unter sich bewegen. Der normalere der beiden schob den Tisch kurzerhand näher zum Fenster hin, und Yugi musste sich wohl oder übel aufsetzen, um nicht nach vorne wegzukippen. Der Blonde stellte das Möbelstück so vors Fenster, das sie bequem darauf sitzen und in Frieden hinaussehen konnten. “Alles was wir jetzt noch brauchen ist Popkorn,” sagte Malik, als er es sich am Tisch gemütlich machte und Yugi schüttelte nur den Kopf: “Was machst du da, wenn du fertig bist? Fernsehen?” “Sicher doch!” Marik leistet seinem Hikari auf dem Tisch Gesellschaft, als er sich neben ihm hinsetzte. “Es ist Wrestling! Na ja, wird es zumindest, wenn Yami ihn jemals erwischt.” “Nein, dann wird es ein Krimi. Wie er ihn nämlich ermordet. Kaltblütig und ohne Gnade.” Yugi gab es auf, die beiden ’böse’ anzustarren, denn sie ignorierten ihn sowieso, und dachten nicht im Traum daran, ihm seinen Tisch zurückzugeben. Also setzte er sich seufzend auf die andere Seite Maliks, um ebenfalls neugierig hinauszusehen. ’Nur ein paar Augenblicke vorher währ ich fast in die Umkleideräume abgehauen mit Yami, und jetzt...’ Er beobachtet ebenfalls seinen Liebhaber, und konnte einfach nicht anders als zu lächeln bei dem Anblick. Marik hatte recht, er sah wirklich lustig aus in seinen dunklen Seidenboxershorts. Sie waren Schwarz mit silbernem Aufdruck drauf und glänzten in dem strahlenden Licht der Sonne . Auf der Rückseite hatte er zwei Handabdrücke, die beim Laufen aussahen als würden sie seinen Hintern abtatschen. Und die Vorderseite sagte, das er ein ‘Böser Junge’ ist. “Du hättest Bakuras Grinsen sehen sollen, als er Yami nur in seinen Boxershorts dastehen sah... Man konnte beinahe die Räder in seinem Kopf arbeiten sehen, und was das Ergebnis sein würde! Und du hast ihm auch noch so eine super Gelegenheit geliefert, er hat sich nicht mal besondere Mühe gegeben, sich zu verstecken!” erklärte Marik weiter. “Warte mal! Du hast ihn kommen sehen, und hast ihn nicht gestoppt? “Warum sollte ich? Wenn Yugi nicht so beschäftigt damit gewesen währe, wegen dem Pharao zu sabbern; und die Klasse nicht so damit beschäftigt gewesen währe, über Yugi zu lachen; und der Pharao nicht so damit beschäftigt gewesen währe, die Lehrerin mit Blicken zu ermorden mit seinem Starren... Vielleicht hätte einer von euch allen ihn dann kommen sehen.” Aber er sah dabei nicht gerade unglücklich aus darüber, das Bakura bekam was er wollte, ohne gesehen zu werden. Er selbst hätte es zwar etwas unauffälliger gemacht, auch wenn das nicht sehr typisch für ihn war. Zumindest würde er so handeln, bis er die Sachen versteckt hätte, und Yami danach gesucht hätte. Vielleicht in der Mädchentoilette oder deren Umkleideraum..., mit einem sichtbaren Yami natürlich, wenn es sich machen ließe... “Das sah echt zu komisch, ’Schnapp’ und schon hieß es ‘Auf Wiedersehen, Hose’... Und der ‘große Pharao’ springt aus dem Fenster und rennt ihm mit Höchstgeschwindigkeit nach...” Und wieder wurde Marik von seinem eigenen Gelächter unterbrochen, und er musste sich bei Malik festhalten, um nicht nochmals den Boden zu knutschen. “Wenn Bakura nur ein paar Minuten länger gewartet hätte, dann hätte Yami seine Boxershorts auch noch ausgezogen.” Alle Augen waren jetzt auf Marik, als seine vernünftigere Hälfte fragte:” DU hast darauf gewartet, richtig?” “Sicher, das hätte uns Massen an Material geliefert, um ihn später damit zu ärgern, aber der Dieb war mal wieder zu ungeduldig. Und ich konnte einfach keinen Weg finden, unauffällig hinzukommen, ohne gesehen zu werden um die Klamotten selbst zu stehlen. Es war richtiges Glück das er die selbe Idee hatte wie ich!” Marik genoss ganz offensichtlich diese ganze, peinliche Situation. “Aber bevor er seine Boxershorts ausgezogen hat, hat uns die Lehrerin zum Glück unterbrochen.” warf Yugi erleichtert aufatmend ein. “Glaubst du wirklich, das hätte ihn lange gestoppt? Der Mann kennt doch keine Scham!” Malik stand jetzt hinter seinem Yami mit einem Buch über dem Kopf erhoben und einem gemeinen Grinsen auf den Lippen. Dann schlug er ein paar mal zu, nicht so fest um ihn zu verletzen, aber hart genug das er es fühlte. “Da redet ja genau der richtige, stimmts?” “Aber Hikari-pretty!” [Ich übersetze den Spitznamen nicht, das klingt sonst komischer als eh schon.] sagte Marik, und Malik wurde leicht rot, was Yugis Interesse weckte. “Du hast aber nicht protestiert, als wir letztens ...mpfhhh...” Maliks Hand über seinem Mund verhinderte, das Marik noch mehr ausplauderte, wofür Yugi mehr als nur dankbar war. Er wusste nicht, ob er das wirklich wissen wollte, was sie gemacht hatten. ‘Hikari-pretty’? und Malik wird rot? Das war mal etwas, das man nicht alle Tage zu sehen bekam. “Ich kann’s trotzdem nicht glauben, das du ihn das wirklich hast machen lassen wolltest, Kurzer! Hätte nicht erwartet, das du das bringst.” und er klopfte Yugi etwas grob aber gutmütig auf die Schulter. “Was meinst du denn damit?” Yugi schaute Marik nur verständnislos mit schief gelegtem Kopf an. “Was soll schon sein, Yami hat doch nur seine Klamotten ausgezogen” ‘Und ich kann mir eine Menge Schlimmeres vorstellen als das... Aber nicht viel Besseres... Abgesehen natürlich von...’ dachte er bei sich, ohne einem der anderen in die Augen sehen zu können. Nicht mit solchen Gedanken... Aber aus den Augenwinkeln konnte er beide wissend Grinsen sehen, bevor Marik ihn weiter bequatschte. “Und du glaubst wirklich, das er bei seinen eigenen Sachen gestoppt hätte?” “Ja sicher, was sollte er denn sonst noch machen?” “Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Sag mir nicht, Yami hätte dich fast vor versammelter Klasse vernascht, und du hast es noch nicht mal gemerkt?” Marik brüllte vor Lachen als Yugi wieder mal rot wurde. “Yami würde so was nie machen!” murmelte er ein kleines bisschen halbherzig als Protest, während er versuchte, das Grinsen der beiden Blonden hartnäckig zu ignorieren. “Ja, ja, rede dir das nur selber ein, Kurzer. Aber denk doch mal genau nach, wo waren seine Hände, als die Lehrerin vorher mit dir geschimpft hat? Was hat dein Pharao da gerade mit dir gemacht?” “Dir gefällt das, wenn du andere Leute beobachten und ausspionieren kannst, hab ich recht?” versuchte der Kleinere erstmal Zeit zu gewinnen und ihn abzulenken. “Was erwartest du denn, er ist ein Perverser!” mischte sich Malik nun auch wieder in die Unterhaltung ein, woraufhin sein Yami anfing zu schmollen: “Das war aber nicht sehr nett, Hikari-Pretty!” “Aber es ist wahr! Du beobachtest mich doch auch immer wenn ich nicht auspasse, wenn ich unter der Dusche stehe oder mich umziehe!” “Hey, das kannst du mir nun wirklich nicht vorwerfen. Solche Chancen sind doch zu schön als das ich da einfach wegsehe!” “Das hast du doch auch schon gemacht, bevor wir überhaupt zusammen waren!” “Wir sind doch schon immer zusammen” “Als Paar, meine ich! Du! Bist! Pervers! Und ein Psychopath bist du auch!” “Woher willst du das so genau wissen! Du hast KEINEN BEWEIß!” “Meinst du, abgesehen davon dass ich ziemlich gute Ohren habe? Ich habe dich oft genug ’flüstern’ gehört: Sachen wie ’Ja, zieh alles aus’ und ’Komm schon, dreh dich um für mich’ und ’Lass mich alles sehen, was du zu bieten hast’ und weiß der Teufel was noch alles, was ich Gott sei Dank nicht gehört habe. “ “Na ja, aber du hast mich nie aufgehalten!” “Außer dass ich immer erst den Raum durchsucht und dich rausgeschmissen habe?! Was glaubst du eigentlich, warum ich immer unterm Bett und überall nachgesehen habe, bevor ich auch nur irgendwas gemacht habe!” “Da waren Monster unterm Bett?” riet Marik vorsichtig. “Das einzige Monster da warst du!!!” “Da bist du aber auch Mitschuld! Du bist einfach zu verführerisch, warum soll ich nicht spionieren? Bin ich denn verrückt?” “Willst du darauf wirklich eine Antwort?” Malik zog sarkastisch eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf. “Ich bin nur froh das ich nicht mehr ganz so viele gruselige Geschenke kriege!” “Gruselige Geschenke? Welche denn? Kriegst du nicht gerne Geschenke, die aus Liebe und Zuneigung gemacht werden?” fragte Yugi unschuldig, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, ob er es nicht später schwer bereuen würde. Aber schließlich, wie schlimm konnte es denn schon sein? Er bekam ein Schnaufen von Malik und ein scheinheiliges Grinsen von Marik. “Ja, haben dir meine Geschenke denn nicht gefallen? Es war doch so lustig, sie für dich zu besorgen, Hikari-Pretty.” “Nur du kranker Psycho würdest so was als lustig bezeichnen!” Jetzt war sich Yugi sicher, dass er das alles nicht wirklich hören wollte, aber jetzt war es leider schon zu spät, es sich nochmals anders zu überlegen. [Ok, vor dem nächsten Teil hab ich eine kleine Warnung für alle: ES WIRD EKLIG. Als ich das nächste geschrieben habe, hatte ich Marik bei seinem Duell gegen Yami im Kopf. Wenn du nicht wissen willst, was so ein Wahnsinniger verschenken würde, um jemandes Herz zu gewinnen, solltest du lieber den nächsten Teil überspringen. Da ist Blut! Unmengen! Und unschuldige Leute sterben! Leute die nur das Pech hatten, Mariks Weg zur falschen Zeit zu kreuzen. (Und nein, ich brauch auch keine ärztlich Hilfe, bin nicht auf Drogen und hab auch nichts getrunken!)] “Weißt du, Polizei-Handschellen sind ja vielleicht noch irgendwie in Ordnung, aber ganz sicher nicht wenn die Hände von einem Verbrecher noch drinstecken als eine abartige Form von Deco! Und Naschsachen sehen NICHT besser aus, und schmecken auch nicht besser, wenn man sie mit AUGEN dekoriert! Mit echten, von lebenden Menschen! Und tote Tiere als Überraschung sind nur gut, wenn es gerade Halloween ist und die Viecher aus Plastik sind. Und du kannst nicht einfach rumrennen und echte Herzen auf die Polster unschuldiger Leute legen! Ich muss darauf schlafen, da will ich ganz sicher nicht überall Blut draufhaben! Und das war noch nicht mal das schlimmste!” fauchte Malik, als er sich immer weiter hineinsteigerte, während Marik breit grinste bei der Erinnerung daran. “Hast du eigentlich auch nur die leiseste Ahnung, wie... ekelhaft und erschreckend es sein kann, wenn du in der Früh aufwachst, und das erste Ding, das du siehst, ist ein blutiger Kopf auf dem Nachttisch neben deinem Bett!? Mit ebenfalls toten Schlangen, Ratten oder Vogelspinnen, die aus den Augen und Ohren herausschauen? Auf einem silbernem Teller, in ebenfalls noch frischem, warmen Blut schwimmend? Das war ganz sicher NICHT komisch! Oder romantisch!” “Aber ich habe doch eine guter Verpackung gebraucht, für den Schmuck den ich dir doch schenken wollte! Und diese Köpfe waren nun mal viel besser als jede dieser langweiligen, einfallslosen Schmuckschatullen! Und abgesehen davon, die haben ihre Gehirne doch sowieso nicht gebraucht. Ist also kein großer Verlust für die Menschheit, wenn ich die wegschmeiße! Wenigstens haben sie einmal in ihrem Leben was sinnvolles getan! Und außerdem hab ich um jeden davon eine hübsche Schleife gemacht, nur für dich. Mit ganz viel Liebe.” “DIESE SCHLEIFEN WAREN AUS IHREN EIGENEN EINGEWEIDEN!” Jetzt verfärbte sich Yugi von schneeweiß zu grün. Das war etwas das er wirklich nicht wissen wollte, und er bereute bitterlich, das er überhaupt gefragt hatte. ’Mann, bin ich froh, das Yami mich bloß gefragt hat, ob ich mit verbundenen Augen mit ihm mitkommen würde für eine Überraschung, mich dann in ein Boot voller roter Rosen gesetzt und uns auf den See rausgerudert hat, um mir dann unter dem Vollmond zu sagen, dass er mich liebt, und dass er glücklich und stolz währe, wenn ich nicht nur bei Spielen sein Partner sein würde...’ Yugi wurde aus seinen friedlichen (und unblutigen) Gedanken gerissen, als er Marik fragen hörte: “Aber ich verstehe immer noch nicht, woher du wusstest, das die ganzen schönen Sachen von mir waren? Es sollte eigentlich eine Überraschung sein, das ich es war, aber du hast es einfach so verdorben...” “Vielleicht war ja die Karte schuld, die ich immer dabei gefunden habe: ‘Von deinem geheimen Verehrer’ Geschrieben mit BLUT! Oder vielleicht auch, weil du an solchen Tagen immer mit Blut im Gesicht, auf den Händen, in den Haaren oder auf den Klamotten beim Frühstück gesessen bist?” schlug der weniger Verrückte der Beiden vor. “Oder vielleicht auch, weil ich dich oft genug in der Früh bei meiner Zimmertür erwischt habe, und du hast mich gefragt hast, ob ich dir nicht mit dem ‘Problem’ in deiner Hose helfen könnte/möchte...” “Und ich danke Ra jeden Tag für die Erschaffung der Schlüssellöcher...” “Du warst ziemlich offensichtlich, selbst ohne Kommentare wie ’Ich will nicht alleine baden, leiste mir doch Gesellschaft’ oder ’Mein Bett ist zu hart, kann ich auf dir schlafen’ oder dein Lieblingsspruch: ’Das Brot ist schon alt, kann ich das da auf dich schmieren’...“ “Ja, und ich hab dir auch versprochen, dass ich nicht zu fest beiße. Und das hab ich auch immer gehalten!” Yugi war sich nicht sicher, ob er lieber kotzen oder ohnmächtig werden sollte, nachdem er diese ganzen blutigen Details und alles gehört hatte. ’Das waren zu viele Infos. Ich glaub, ich brauch ‘nen Seelenkemptner.’ “Weißt du, Marik, manchmal wundere ich mich selbst, warum ich mit dir ausgehe, anstatt mir eine einstweilige Verfügung gegen dich zu besorgen; was ich eigentlich tun sollte, nach deinen ganzen ‘romantischen Geschenken’!” “Hey, ich hab dir auch ganz normal Blumen und kleine Tiere gegeben! Und die waren sehr viel besser und schöner als das rote Unkraut, zu dem Yami mir geraten hat. Oder auch das kleine ‘Kuschelhäschen’, das Bakura für seinen Hikari geklaut hat. Die haben mir erzählt, das das Zeug helfen sollte, und ich muss es nur versuchen, so wie die, da hat es ja auch geklappt.” erklärte Marik voller Stolz. “Ich bezweifle aber schwer, das sie fleischfressende Pflanzen und Piranhas gemeint haben!” “Aber die sind viel lustiger! Und wenn deine Venusfliegenfalle etwas größer ist, werden wir sie mit dem kläffenden Köter füttern!” “Nein wir werden Joey NICHT an eine Pflanze verfüttern, du kranker Psycho!” “Eigentlich hab ich ja die lästige Promenadenmischung von unserem Nachbarn gemeint, aber deine Idee gefällt mir sehr viel besser!” “Okay, tut mir leid, wenn ich deine Träume zerstören muss, Marik, aber sie wird niemals so groß werden. Eine Venusfliegenfalle frisst nur Fliegen und Mücken, nichts, und ich meine absolut nichts größeres!” “WAS? Aber ich wollte doch zusehen, wie sie Yami frisst! Und wenn wir Bakura nicht mehr brauchen, kann sie den auch haben. Bist du dir wirklich ganz absolut sicher, Hikari-Pretty?” Malik schüttelte nur den Kopf über seinen enttäuschten Yami: “Du bist echt hoffnungslos. Und ein Idiot, wenn du das auch noch glaubst!” “Ich bin kein Idiot! Und was ist, wenn wir Magie verwenden? Wir könnten es größer machen und dann Leute reinwerfen...” “Nein, wir werden meine Pflanze sicher nicht in ein Ungeheuer verwandeln, das die ganze Stadt zerstört, nur damit du deinen Spaß damit haben kannst! Vergiss es, ich mag sie so wie sie ist, und wenn du sie auch nur schief anschaust, geschweige denn angreifst, dann kannst du was erleben! Dann wirst du nämlich die erste Mahlzeit sein!” “Das ist aber gemein! Ich will, ich will, ich will das machen!” “Ja, klar willst du! Auf keinen Fall!” “Wie öde!” “Heul dir einen ab!” “Warte nur, Hikari-Pretty, das wird dir noch leid tun!” Yugi ignorierte das atemlose Gekicher und Lachen des Kleineren der Beiden, währen Marik anfing, seine andere Hälfte zu kitzeln bis dieser aufgab und ihn gleichzeitig auf seinen Schoß zu ziehen. Die Gedanken des Jungen wanderten die wenigen Minuten, die ihm doch wie Stunden erschienen, zurück, als die keifende Lehrerin gerade vor ihm stand. Er konnte benahe diese eleganten, liebevollen Hände wieder über seine Haut wandern spüren, und er wunderte sich plötzlich, warum die Frau die Bewegungen unter seinem Shirt nicht bemerkt hatte, während sie ihn anschrie. Nah genug war sie ihm ja. Yami schien das nicht weiter zu stören, nachdem er fertig war, sie böse anzufunkeln, als eine seiner Hände wie von selbst wieder ihren Weg in die Hose des Kleinern fand, um ihn dort festzuhalten und langsam aber bestimmt zu streicheln und zu drücken. Es fühlte sich derartig großartig an, das es schwer für ihn war, sich nichts anmerken zu lassen und weiter die Lehrerin anzusehen. Sein Blick war ganz verschwommen, und er musste sich auf die Lippen beißen, um nicht einfach laut zu stöhnen und mehr zu verlangen. Er vergaß ganz, auf die andere Hand zu achten, bis er spürte, wie sie sich nun ebenfalls in seine Boxershorts schlich. Er sprang beinahe aus seiner Haut, als er die warmen Finger auf seinem Hintern spürte, tastend und suchend und dann fanden sie ihr Ziel und... “Verdammt noch mal, Yami, das ist nicht fair!!!!” schrie Yugi laut, während er mit den Armen herumfuchtelte, als währen diese Erinnerungen und Gedanken Fliegen, die um seinen Kopf schwirrten, und die er auf diese Art verscheuchen wollte. Während Yugi seinen kleinen Flashback hatte, waren die beiden Verrückten von Kitzeln zu Küssen übergegangen, aber sie sahen ihn erschrocken an, als er aufschrie. Malik tätschelte Yugis Schulter mitleidig um ihm etwas zu trösten, während sein Yami sich schon wieder mal Lachend auf dem Boden wälzte. “Armer Yugi... Ich weiß genau wie hart das Leben mit einem perversen Yami sein kann.” “Hart... hart... das... ist... das... richtige Wort... Hikari... -pretty...” stotterte Marik zwischen Lacher und Gekicher, während die beiden Hikaris ihn böse anstarrten. “Yami würde so was nie machen! Das war nur ein Scherz, mehr nicht!” “Ja, klar, wenn du das glauben willst... Aber ich kenne dieses gewisse Glitzern, das er in den Augen hatte.” hänselte Marik ihn gnadenlos. “Und du hättest die ganze Zeit über zugesehen, stimmst?“ “Was denn sonst, ist ja sonst nichts interessantes los hier! Ich hab nur darauf gewartet, das du endlich bemerkst, das er es ernst meint, Kurzer!” “Du bist wirklich pervers, Marik, und jetzt hör auf, Yugi zu ärgern!” “Aber Hikari-pretty, es ist doch lustig!” “Nein, ist es nicht. Und nenn mich nicht so!” “Aber es war doch irgendwie keine so schlechte Idee, die der Pharao da hatte, vielleicht sollten wir uns ja ein Beispiel an ihm nehmen... Was denkst du, meine Wüstenschönheit?” Malik wurde wieder rot, während Yugi weiter vor sich hinmurmelte: “Yami würde nie so weit gehen, das war nur ein Scherz, mehr nicht. Ein Spiel, weil ihm doch so langweilig war. Wir hätten später weitergemacht...” aber so ganz sicher war der Kleine sich da wohl nicht mehr... “Und? Erzählst du mir jetzt endlich, was das ganz rumgerenne soll?“ fragte Ryou schon etwas genervt, als er wieder mal eine Pause machte von seinem anstrengenden Strampeln und Zappeln gegen den Griff seiner dunkleren Hälfte, und dieses Mal machte Bakura wirklich eine Pause in seinem ganzen lachen und fluchen, auch wenn er nicht stehen blieb. “Der bescheuerte Pharao verfolgt mich!” “Wirklich? Hoffentlich fängt er dich auch und tritt dich und schickt dich ins Reich der Schatten, dafür das du ihn und Yugi immer ärgerst und bestehlen willst und erschreckst!” “Aber Hikari!” protestierte Bakura, “Wie kannst du sowas nur sagen! Du solltest doch eigentlich süß und flauschig sein!” “Und du solltest doch eigentlich in deinem Seelenraum sein! Also, was ist dein Problem?” “Und ich bin nicht FLAUSCHIG” setzte er dann noch nach, als er merkte, das Bakura ihn wieder mal so genannt hatte, obwohl er das doch nicht mochte. ’Was bin ich denn, ein Kuscheltier?’ “Ne, bist du nicht, schon klar,” schnaufte Bakura sarkastisch, “ kein bisschen weich und flauschig. Nur deine Haare sind weich, deine Haut ist weich, deine Augen sind weich, deine Stimme ist weich, dein Herz ist weich...” zählte der Dieb grinsend auf, während er seine Finger beim besten Willen nicht von Hintern seines Gefangenen lassen konnte. Aber Ryou zappelte einfach weiter protestierend herum und schimpfte und schlug erfolglos um sich. Dabei rieb er sich auch ziemlich heftig gegen dem Größeren, und dessen Grinsen wurde immer breiter und anzüglicher: “Andererseits hast du auch wieder recht, Ryou, Süßer, dort bist du ganz offensichtlich nicht weich... Was hab ich doch für ein Glück heute, ich weiß auch schon ein paar schöne Sachen, die wir mit diesem nicht-so-weichen Teil von dir anstellen könnten...” “BAKURA!!! Lass das! Lass mich runter oder du schläfst auf den Sofa bis ans Ende der Zeit!” Der Grabräuber antwortete nicht und rannte einfach weiter, zum x-ten am Fenster vorbei, wo er Marik winken sah, und so winkte er zurück. “Hey, Wahnsinniger, schau mal was ich hier gefunden habe!” “Du hast es nicht gefunden, sondern gestohlen! Und jetzt gib sie zurück, oder ich bring dich um, langsam und sehr, sehr qualvoll, du verdammter Grabräuber!” hörte er von irgendwo hinter sich eine schlechtgelaunte Drohung, aber Bakura dachte natürlich nicht im Traum daran. “Auf keinen Fall, Pharao!” aber bevor er mehr sagen konnte, nutzte Ryou ausgerechnet diesen Moment, um wieder mal zu zappeln anzufangen. Damit brachte er den weißhaarigen Dieb beinahe aus dem Gleichgewicht. “HEY! Lass das, oder ich lass dich womöglich noch fallen! Und das willst du doch nicht, oder? Warum kannst du nicht einfach stillhalten und den Ritt genießen?” “Weil es peinlich ist, und ich will nicht, und der Lehrer wird sauer sein, weil ich einfach so aus der Klasse gelaufen bin, und es ist peinlich, und das Blut läuft mir in den Kopf, und es ist peinlich, und du bist ein Idiot! Und hab ich erwähnt dass es peinlich ist!? Und jetzt lass mich runter! Jeder starrt uns an! Hör auf damit! Ich will runter! JETZT!” Aber anstatt das zu tun hielt er den Kleineren einfach nur fester um ihn auf seiner Schulter zu halten mit einer Hand, während er mit der anderen immer noch seine schwarze Beute herumschwenkte, während er mit einem breiten Grinsen fragte: “Soll ich machen, das sie aufhören dich anzustarren? Gerne, ich mag das sowieso auch nicht, wenn dich wer anstarrt, die sollen ihre Augen bei sich selbst behalten, oder sie verlieren sie ganz schnell mal eben. Also, soll ich sie einfach killen, oder darf ich sie hinterher auch ins Reich der Schatten schicken...” Aber Ryou machte ihm schnell klar, das er das nicht damit gemeint hatte. Bakura ignorierte aber wie üblich glücklich seine Drohungen und fluchte immer wieder auf Yami hinter ihm oder er grinste stolz zu den Schülern an den Fenstern, die ihn weiterhin beobachteten und tratschten. “Bitte, Bakura, hör auf mit dem Unsinn! Yami wird dich umbringen sobald er deinen Hintern erwischt!” “Das stimmt, hör bloß auf deinen Hikari! Ich rädere und vierteile dich, ich ersäuf dich in einem Schlammloch, spreng dich in die Luft, reiß dir deinen leeren Schädel ab, ersteche dich, lass ANZU einen langen, langen LAAANGEEEEN Vortrag über Freundschaft halten, zünde dich an, erwürge dich mit deinen eigenen Haaren, binde dich vor einen Zug, schmeiße dich aus einem Flugzeug, verfüttere dich an Kaiba’s Drachen und hau dich nieder, ...UND DANN BRING ICH DICH UM!!!!” //Ähmmm... Yami?...// kam es zögernd von Yugi, der immer noch auf seinem Platz beim Fenster saß und seinem Freund von dort aus schreien hörte. //Sollte er nicht eigentlich schon tot sein, wenn du nur eines davon machst? Wie willst du ihm nach all dem eigentlich noch umbringen?// /Ist mir doch egal! Ich mach es einfach! Und außerdem ist das alles sowieso nur deine Schuld, Yugi, ist dir das eigentlich klar? Ich hab dir doch die ganze Zeit gesagt, lass uns anderswo hingehen!/ //Und ich hab dir gesagt, dass du noch warten sollst! Sei bloß froh, das die Lehrerin uns unterbrochen hat, sonst hättest du jetzt nicht mal deine Boxershorts an!// “Ich frage dich jetzt noch einmal, Bakura! Was ist das für ein schwarzes Teil? Ich würde gerne wissen, wieso ich jetzt schon wieder Nachsitzen muss, nur weil ich hier rausrenne und versuche, deinen Arsch aus Schwierigkeiten rauszuhalten. Nicht das du das verdient hättest, aber egal...” “Och, das ist nur die Hose von unserem hochgeschätzten Yami,” erklärte Bakura ihm mit einem spöttischen Grinsen, welches Ryou zwar nicht sehen, dafür aber klar und deutlich hören konnte in seiner Stimme, während der weißhaarige Junge ungläubig hoch starrte: “Bitte sag mir, das du im Spielgeschäft warst, um sie zu kriegen..” “Nö, warum sollte ich? Was soll daran lustig sein, etwas aus seinem Kasten zu stehlen wenn nur der alte Mann dort ist! Der kann doch eh nichts machen!” “Will ich eigentlich wiesen, woher...” “Natürlich willst du, was denn sonst! Ich hab sie mir vom Fensterbrett von der Klasse des Kurzen geschnappt, nachdem Yami sie sowieso nicht anbehalten wollte, und er hat auch nicht ausgesehen, als würde er sie in der nächsten Zeit noch brauchen. Er dachte sich wohl, das währe für seinen Hikari interessanter als nur einfach der Lehrerin zuzuhören... Und wenn man seinen Gesichtsausdruck bedenkt...” “Aber warum gibst du sie ihm jetzt nicht wieder zurück? Du hattest doch deinen Spaß, jetzt ist es doch genug! Kommst du dir nicht wie ein Idiot vor? Komm schon, lass mich wieder runter! Bakura!” bettelte Ryou, nachdem schmollen und Dackelblick außer Frage standen. Beides war sinnlos, wenn der andere es eh nicht sehen konnte. “Nein, ich geb’ doch niemals etwas zurück was ich einmal gestohlen habe. Das weißt du doch genau, mein flauschiger, kleiner Hikari!” und er streichelte und tätschelte liebevoll das Hinterteil des Kleineren (wieder mal) Nach einem Seitenblick auf den noch immer grinsenden Marik meldete sich Yugi wieder in Yamis Kopf, in einem scherzenden Ton: // Oh, und bevor ich’s vergesse, ich soll dir von Marik ausrichten, dass ihm deine kleine Show sehr gefallen hat! Du könntest glatt Eintritt dafür verlangen... // Yugi konnte sich ein lautes Lachen einfach nicht verkneifen, als er den früheren Pharao stolpern und beinahe den Boden küssen sah. Malik schaut von Yami, der mit großen Augen Yugi anstarrte, zu Yugi selbst, der sich kichernd den Bauch hielt: “Was hast du dem den jetzt wieder erzählt?” fragte er neugierig, und Yugi erzählte es ihnen auch. “Ja, nur schade das wir keinen Fotoapparat haben, die Bilder währen super um ihn zu erpressen!” “Ja, du hättest ihn nicht ins Schattenreich schicken sollen!” “Aber Malik, Hikari-Pretty, ich schwöre bei Ra, das Teil hat versucht, meine Seele zu stehlen! Du musst mir glauben, wirklich!” “Ja, und die Mikrowelle, der Toaster, der Schulbus letzte Woche und die 7 Autos diese Woche... - Und wie viele Leute, Malik?” “Das waren alles Idioten, kein Grund um die zu heulen, die vermisst eh keiner!” unterbrach ihn der Verrücktere der beiden, “ ”aber die wollten alle deine Seele stehlen?” “Sicher! Ich schwöre, es ist genau so wie ich sage! So und nicht anders!” “ Klar doch! Und was denkst du wollen die mit dem nutzlosen, schwarzen Ding?” “Awww... Du bist so gemein, weißt du das?” Und er legte einen Arm fest um die Schulter des Kleineren und kuschelte sein Gesicht gegen seinen Nacken. Erröten ließ Malik ihn ausnahmsweise erstmal machen wie er wollte. Der Größere vergrub sein Gesicht in den weichen Haaren und schurrte leise: “Mmmmm, du riechst gut, weißt du das. Und da erwartest du, das ich die Finger von dir lasse? Das ist doch wie eine Folter...” Und Marik begann, mehr und mehr hungrige Küsse und Bisse über seine Schultern und den gebräunten Nacken zu verteilen, während seine Hände weiter nach unten wanderten, über Brust, Bauch und Beine: “MARIK! Hab ich dir nicht gesagt, du sollst das lassen in der Schule!?” “Aber Hikari-Pretty, du schmeckst einfach zu gut, ich kann nicht genug von dir kriegen!” und er biss noch einmal zu, fester dieses Mal, um einen dunklen Fleck auf der braunen Haut zu hinterlassen, als er sich weigerte den Kleineren loszulassen. Aber der Normalere der Beiden strampelte und zappelte sich seinen Weg frei, bevor er dem anderen scherzhaft auf die Finger haute, als dieser versuchte, ihn zurück zu sich zu ziehen. “Schauen tut man nur mit den Augen, nicht mit den Fingern. Und ich bin nicht dein Mittagessen.” “Aber Hikari-pretty, das ist nicht fair!” “Wer sagt das das Leben fair ist? Du würdest doch nie nur beim Küssen bleiben! Du willst immer mehr! Du musst nicht reden, das andere keine Scham kennen, oder Anstand und Moral, mich wundert eh, das dir das Wort überhaupt was sagt.” und Malik setzte sich wieder auf den Tisch von dem er vorher vorsichtshalber etwas zurückgewichen war, glücklich das er vorerst mal das letzte Wort hatte, während sein Yami irgendwohin verschwand um Gott weiß was für Schandtaten anzurichten, als keiner der beiden Hikaris ihn weiter beachtete. “Ich bin ein anständiger Kerl!” rief er noch mal über die Schulter zurück, als ihn keiner aufhielt. “Ach ja, seit wann das?” “Wenn nicht, würdest du längst hier auf dem Tisch liegen und meinen Namen schreien!” “MARIK! Du bist echt pervers, das kannst du nicht abstreiten!” “Aber ich hab recht! Wenn ich nicht anständig währe, würdest du dich schon eine ganze Weile heiser schreien. Aber wenn du mich nicht willst, fein... dann gehe ich!” “Klasse, hab Spaß, verlier dich und pass auf, das dich die Tür nicht am Arsch erwischt!” “Ich gehe!” “Ja, gut” “Ich gehe jetzt” “Ja, amüsier dich.” “Ich sagte, Ich gehe jetzt! Und ich meine es ernst! Ich geh wirklich!” “Ich hab dich gehört, ist mir doch egal!” “Ernsthaft, ich gehe jetzt!” “DANN HAU AUCH ENDLICH AB, VERDAMMT!” “Ähm... Malik? Glaubst du wirklich, es ist sicher, Marik einfach so alleine herumrennen zu lassen?” Der blonde Junge schaute Yugi erschrocken an, schüttelte dann aber nur den Kopf: “Er ist wirklich alt genug um auf sich selbst aufzupassen.” ‘Ehrlich gesagt mach ich mehr Sorgen um den Rest der Welt...’ Plötzlich flog Maliks Kopf hoch: “Scheiße, die Welt geht unter! Das jüngste Gericht steht vor der Tür! Rette sich wer kann.” “Was? Malik, was ist los?” fragte Yugi alarmiert und mehr als nur ein bisschen besorgt. “Ich hab Marik gefragt, was er gerade macht!” antwortete der bleiche Junge. “ und er hat gesagt, das er Geschenke verteilt! An unsere Mitschüler! Als Entschuldigung, weil er ihnen immer Streiche spielt! MARIK! GESCHENKE!” “Scheiße, wen soll ich anrufen? Feuerwehr, Rettung, Polizei, Notarzt, Polizei, CSI, FBI, Nasa, die Army, Navy, Airforce, die Nationalgarde, den Katastrophenschutz...” zählte Yugi auf “Oder doch lieber einen Irrenarzt?” Für einen kurzen Moment dachte der andere Junge ernsthaft über diese letzten Vorschlag nach, bevor er den Kopf schüttelte und dem anderen Hikari erklärte: “Ne, das würde ja doch nichts bringen. Der letzte darf immer noch nicht alleine mit einem Löffel essen!” “Was hat er gemacht, ihn zum Wahnsinn getrieben? Und wieso war er überhaupt dort?” Und wieder machte Yugi denselben Fehler wie vorher: Er fragte. “Meine Schwerster hat ihn hingeschickt, nachdem sie die ganzen ‘Geschenke’, die ich von ihm bekommen habe, gesehen hat. Und er hat ihm nichts getan! Er war einfach zu gut gelaunt dafür, weil genau an dem Tag hab ich zugestimmt, sein Freund zu sein (auch wenn ich mich manchmal frage, wieso), also hat er zur Abwechslung einfach getan, was der Doktor von ihm wollte. Er hat sich Tintenklecks-Bilder angesehen, von seinen Hobbys erzählt, solches Zeugs eben. Danach wurde der Mann in seine eigene Klapsmühle eingewiesen. Man hatte ihn eingefangen, nachdem er durch die Strassen gerannt ist und vom Ende der Welt gepredigt hat, und das der Teufel auf Erden wandelt. Und das er es schließlich wissen muss, weil er persönlich mit ihm geredet hat. Groß, stachelige blonde Haare, gruselig, wahnsinnig... Und jetzt rate mal wen er gemeint hat... Hmmm, vielleicht hätte ich ja nicht von Geschenken reden sollen, das hat ihm wohl auf blöde Ideen gebracht...” Aber bei näher Betrachtung... Das war nicht ihr Problem. Marik was weg, also war er jemand anderes Problem für den Augenblick. Da war ohnehin nichts, was sie dagegen tun konnten... Also wozu aufregen, jeder sollte wissen, das Geschenke von Marik immer mit Vorsicht zu genießen waren. Blieb bloß zu hoffen, das niemand starb oder ins Reich der Schatten reisen ‘durfte’. Er fand sein Gleichgewicht gerade noch rechtzeitig wieder, bevor er auf die Schnauze fallen konnte, und Yami fluchte laut in jeder Sprache die er kann oder mal konnte. Er konnte es einfach nicht fassen, das Marik die ganze Zeit zugesehen hatte! ‘Ich wette er hat nur auf eine Chance gewartet, uns einen Streich zu spielen, so wie immer. Der Vollidiot!!! Immer muss er im Weg sein!’ dachte Yami wütend. ‘Als erstes bring ich Bakura um die Ecke. Dann ist Marik fällig, und sein verrückter Hikari vielleicht auch, wenn ich schon mal beim aufräumen bin... Danach treibe ich die verfluchte Lehrerin in den Wahnsinn und brenne die Schule nieder. Ja, das klingt nach einem sehr guten Plan. Auf diese Weise ist jeder glücklich: Ryou muss sich nicht mehr mit seinem bescheuerten, unfähigen Grabräuber abgeben, und Yugi muss nicht mehr zur Schule gehen und seine Zeit hier verschwenden. Und die beiden Psychopaten würde sowieso keiner vermissen, richtig?!’ “Ernsthaft, gib mir meine Hose zurück, idiotischer Grabräuber, oder du siehst nie wieder einen Sonnenaufgang in diesem Leben!” fluchte Yami auf den Dieb. “Warum, willst du nicht gerne so rumrennen? Du schaust doch lustig aus in deinen Boxershorts! Was ist los, tätschelt dein Hikari dich nicht genug, das du solche Abdrücke als Ersatz dafür tragen musst? Oder hat er dich mit dreckigen Pfoten abgegrabscht und dabei seine Spuren hinterlassen?” Ryou zupfte inzwischen, noch immer kopfüber von Bakuras Schulter hängend, am Saum von dessen eigener Hose, um hineinzusehen. Und was er dort sah ließ ihn breit Grinsen, was eigentlich untypisch für ihn war, aber egal: “ Meinst du so lustig wie die, die du selbst gerade anhast? Nur falls du es vergessen haben solltest, du hast die weißen mit den kleinen, roten Herzen an. Das ist dir doch klar, oder?” Aber noch bevor der Dieb auch nur rot werden konnte hörte er auch schon ein amüsiertes Schnaufen von hinter sich. [7] “HERZEN? Der große ’König der Diebe’ trägt Herzen? Wie süssssss....” spottete Yami gnadenlos. “Schnauze, Pharao!” schnappte Bakura sofort beleidigt zurück. “die sind ein Geschenk von meinem flauschigen Ryou, also wage es nicht, was dagegen zu sagen!” “Ich bin nicht flauschig!” aber Ryou wurde von den beiden Yamis einfach ignoriert. //Hey, warum ist Bakura denn plötzlich so Rot im Gesicht? Geht ihm die Luft aus?// klang plötzlich Yugis verwunderte Stimme in Yamis Kopf /Ryou hat gerade gesagt, das Bakura Boxershorts mit kleinen Herzen drauf anhat. Ist das nicht absolut süssss?/ [Yami ist ganz schön fies] //BAKURA? UNSER BAKURA? DER KÖNIG DER DIEBE?!!!????// Yami konnte sehen, als er (schon wieder) am Fenster vorbeilief, das sein Hikari beinahe von seinem Tisch gefallen währe vor Lachen, hätte ihn Malik nicht am Rücken seines Shirtes festgehalten, während der kleinere Junge dem anderen erzählte, was er gerade von Yami erfahren hatte. “Oh, das erinnert mich an etwas, mein flauschiger kleiner Hikari. Hast du nicht erst heute morgen gesagt, ich soll mich erwachsener benehmen? Und das ich mir Yami als Beispiel nehmen soll?” “Ja?” kam es von dem noch immer gefangenen Jungen zögernd. Das klang nicht wie eine beiläufige Frage, da steckte sicher mehr dahinter, kein Zweifel... “Also meinst du, ich soll auch ohne Hose rumrennen? Meine ganzen Klamotten ausziehen? Oder währe es dir lieber, wenn ich von vornherein erst gar keine anziehe? Gar kein Problem, Ryou, das weißt du doch... Für dich...” und Bakura grinste dreckig. “Ich will aber kein Beispiel sein!!!! Die sind Langweilig und dürfen nie Spaß haben!!!!” schrie und jammerte Yami hinter den beiden weißharrigen Jungs, noch bevor Ryou eine Antwort geben konnte. “Dann mach es doch wie ich!” rief Marik durch ein Fenster (aber ein anders als das, bei dem die beiden Hikaris saßen) “Sei ein schlechtes Beispiel!” “Und meinen armen, unschuldigen Hikari damit verderben? Bei dir hacks ja wohl! Und außerdem wirst du nie so wie ich sein, Dieb!” schrie er erst Marik und dann Bakura zu. “Ja, stimmt, es ist unmöglich für normale Menschen, so klein wie du und dein Zwerg zu sein!” “Ich hab die Schnauze voll von dir, du verdammter Dieb! Und jetzt gib mir endlich wieder zurück, was mir gehört! Oder ich werd jedem erzählen, was für Boxershorts du anhast, du nutzloser Spinner!” versuchte Yami es dieses Mal mit Erpressung. “Du Idiot! So wie Malik und dein Zwerg aussehen hast du das doch sowieso schon längst getan! Das werd ich dir irgendwann heimzahlen, nur damit du’s weißt!” Als Yami ebenfalls zu den beiden Hikaris hinüber sah, sah er, wie beide sich die Bäuche hielten und kicherten und lachten, während sie auf den weißhaarigen Grabräuber zeigten und vor Lachen brüllten, beinahe sogar von ihrem Tisch fielen und sich aneinander anlehnen und festhalten mussten. Marik war nirgends zu sehen, aber wenn Malik es wusste, dann wusste es seine dunklere Hälfte sicher auch schon oder würde es jeden Moment wissen. “Reagiert Yami da nicht etwas über?” fragte Malik beiläufig, während er die Abwesenheit seines Yamis und die damit verbundene Ruhe glücklich genoss, nachdem sie sich wieder genug beruhigt hatten, um wieder atmen zu können. Vor dem Fenster rannte Bakura immer noch herum, seinen Hikari über der Schulter, und sein Atem wurde langsam schwerer. “Vielleicht, aber er hasst es nun mal, wenn jemand angreift was ihm gehört!” “Wirklich?” Malik drehte sich mit einem frechen Grinsen zu Yugi um und piekste Yugi mit einem Finger in die Seite. “Und? Jetzt wird er versuchen mich auch zu killen?” “NEIN! Weil nämlich ich da bin um dich zu beschützen!!!!!!” schrie Marik fröhlich, als er plötzlich hinter den beiden auftauchte und sie beinahe zu Tode erschreckte, bevor er seine Arme besitzergreifend um die Taille seines Hikaris legte und ihn auf seinen Schoss zog. “ und ich lass nicht zu, das dir irgendwas passiert, das weißt du doch, mein Hikari-pretty.” “Hey, Marik, schon wieder zurück? Was hast du gemacht? Und wie viele Tote gibt es?” “Nichts! Wie kommst du darauf, das ich irgendwas gemacht haben könnte... Oder das immer wer stirbt, wenn ich mich langweile?” Und er fing schon wieder an, Malik überall abzutatschen und zu kitzeln, bis das blonde Bündel in seinen Armen anfing zu zittern und schaudern. Aber dieses Mal hatte der Kleinere keine Chance, wieder freizukommen, als Marik seine Lippen mit einen stürmischen Kuss eroberte, ohne sich darum zu kümmern, wo sie waren oder wer zusah. “Ach ja, und außerdem hab ich ein kleines Geschenk für dich, Hikari-pretty.” flüsterte Marik, als sie sich trennten, um ein paar dringend nötige Atemzüge zu machen. Malik schaute ihn skeptisch an. Wollte er wirklich wissen, was es war? Manchmal hatte er eine... eigenwillige... Vorstellung von einem Geschenk. Mit einem irren Grinsen bekam er etwas in die Hand gedrückt von seinem Yami, welcher seine Reaktion genau beobachtete, gespannt wie ein kleines Kind. Nachdem er etwas genauer geschaut hatte, stellte sich sein ’Geschenk’ als die zertrümmerten Überreste des Rauchmelders heraus. “Du hast doch gesagt, du willst dieses Geräusch niemals wieder hören in diesem Leben. Na ja, es ist jetzt tot, es wird nie wieder einen Ton von sich geben!” Malik starrte sein ‘Geschenk’ noch eine Weile an, bevor er seufzte: ‘Tja, lass ihn kurz aus den Augen, und etwas ist kaputt oder tot. Da kann man drauf wetten, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Na ja, andererseits hat er ja irgendwie recht; auf seine eigene, verdrehte und wahnsinnige Art und Weise: Ich werde es nie wieder hören müssen...!’ Yami hasste diesen Tag wirklich aus tiefsten Herzen! Oder Montage im allgemeinen! /Als erstes wollte Yugi nicht mit mir spielen! Dann, gerade als ich ihn soweit hatte, unterbricht uns die blöde Lehrerin mit ihrem Geschrei und Gejammer! Und dann, gerade als sie Yugi wieder in Ruhe lassen wollte schnappt sich der bescheuerte Dieb meine Sachen! Ich schwöre bei Ra, nächstes Mal marschiere ich einfach rein in die Klasse, schnappe mir meinen Yugi und marschiere wieder raus aus der Klasse!/ //Das hab ich gehört, Yami! Den Teufel wirst du tun!// /Sicher werd ich! Und die anderen können meinetwegen zur Hölle fahren, das kümmert mich einen feuchten Dreck!/ schrie Yami entschieden zurück, während er näher und näher zu Bakura aufholte. Dieser musste langsamer werden, weil Ryou die ganze Zeit fluchte und zappelte und mit allen vieren wild in der Luft herumschlug. Und das war alles was noch fehlte. Yami sah seine Chance, das was ihm gehörte zurückzuerobern, als Ryou sich und den Dieb endgültig aus dem Gleichgewicht brachte! Zum Glück schaffte es Bakura irgendwie, sich so umzudrehen, das er selbst auf dem Hintern landete. Er ließ Ryou von seiner Schulter in seine Arme hinuntergleiten, um ihm eine schmerzhafte Bekanntschaft mit dem harten Boden zu ersparen. Der frühere Pharao blieb stehen, um wieder zu Atem zu kommen, als er merkte, das es unnötig war sich zu beeilen. Weil Ryou sich nämlich schon um seinen übermütigen Yami kümmerte. Er saß auf dessen Brust und schlug mit seinen kleinen Fäusten nach ihm, nicht das es Bakura irgendwie störte... Ryou war nicht annähernd stark genug um ihn zu verletzen, und die meisten Schläge trafen nicht mal ihr Ziel. Und die ganze Zeit über schrie der Junge ihn an mit hochrotem Gesicht und blitzenden Augen. Wie peinlich das ganze war, wie dumm und kindisch Bakura doch war, und dass er für den Rest seines Lebens auf dem Sofa schlafen würde, das er in der Hölle schmoren sollte, das Monster ihn fressen sollten... Der Dieb lag einfach nur da auf dem Boden und schaute völlig baff zu seinem tobenden Hikari hinauf, der ihn mit vielen neuen Namen bedachte. ‘Ich frage mich, wer zum Teufel meinem armen, süßen, flauschigen kleinem Hikari derartig viele dreckige Wörter beigebracht hat? Wenn ich diesen verdammten Bastard in die Finger kriege werde ich seinen Gottverdammten Arsch ins nächste Jahrtausend treten, bevor ich sein verschissenes Herz an das nächste verfluchte Monster verfüttere, das mir vor die Fresse rennt, und dann werd ich seine vermaledeiten Reste verbrennen, bis man das Arschloch in einer scheiss Zündholzschachtel beerdigen kann!’ [8] Joey und Honda schauten sich gegenseitig an. Dann auf das Chaos rundherum. Dann wieder aufeinander. Wie konnte sich die stille, gelangweilte Atmosphäre in der Klasse innerhalb weniger Sekunden verändern konnte in... das!? Yami rennt in seinen Boxershorts durch die Gegend weil Bakura seine Hose gestohlen hat bevor er Ryou herumschleppt der seine Dunkle Seite jetzt ernsthaft töten will. Marik konnte den unsichtbaren Yami sehen, und sein Hikari anscheinend auch. Marik verteilt Geschenke und flirtet süß, während Malik verschiedene Rot-Töne annahm. Yugi schien einen heißen Tagtraum gehabt zu haben, und fing für jeden hörbar mitten im Unterricht an zu seufzen und stöhnen. Und der traurige Rest der Klasse versteckte sich irgendwo, lachte, schrie oder verursachte sonst wie Chaos und Ärger. Die Lehrerin schien einen schweren Schock zu haben und starrte in die Luft, während Tränen ihre Wangen hinunterliefen und sie leise wimmerte. “Joey...?” “Ja...?” “Ich glaube wir sind in einer Irrenanstalt!” “Ja, besser wir gehen heim, oder die stecken uns auch noch an mit was auch immer die haben.” Also packten die beiden Jungen schnell ihre Sachen zusammen, sagten ‘Auf Wiedersehen’ zu der weinenden Lehrerin und gingen heim.... In der Zwischenzeit konnte Yami den Wunsch laut zu lachen kaum unterdrücken als er zu Ryou und seinem Gefangenen hinüberschlenderte. Wer hätte schon gedacht, das der sonst so ruhige Ryou derartig laut werden konnte, und dass er so viele unanständige Wörter wusste. Und die benutzte er jetzt auch alle ausgiebig, sehr zur (schaden-)freude des Puzzlegeistes, der in Ruhe seine Hose aufsammelte und sie ohne Hast wieder anzog. Danach verschwand er ruhig und ohne ein Wort zu verlieren, was Yugi nun doch sehr verwunderte. Er war sich eigentlich sicher gewesen, das er sofort versuchen würde, den Grabräuber zu töten, aber nein, er schaute die beiden nur kurz an und verschwand ohne ein weiteres Wort? //Yami? Geht es dir auch gut?// /Sicher, warte ganz kurz.../ Irgendwann hatte Bakura dann aber doch genug von seinem schreienden Hikari und schnappte den Jungen bei den Schultern und drehte sich, so das er den überraschten Jungen zu Boden hielt. Er ignorierte großzügig das erschrockenen Quietschen, als sie ihre Positionen plötzlich wechselten, und der Dieb küsste den Kleineren stürmisch und leidenschaftlich. Es dauerte auch nicht lange, und Ryou küsste ihn mit demselben Feuer zurück, während er seine Wut für den Moment vergaß. Aber nur für den Moment, bis Bakura den nächsten Blödsinn anstellen und Ryou daran erinnern wird... Aber im Augenblick war er zu sehr damit beschäftigt, den anderen zu küssen als gäbe es kein Morgen, um an irgendwas anderes zu denken. Sowohl der Junge als auch der Dieb ignorierten hartnäckig die Pfiffe und Anfeuerungsrufe die von den verschiedenen Fenstern zu ihnen hinuntertönten, als immer mehr Schüler ihre Lehrer ignorierten, um sich die Show vorm Fenster anzusehen. Da brauchte man kein Hellseher zu sein, um zu wissen, das die Lehrer spätestens jetzt furchtbar sauer waren auf das Pärchen, weil sie jeden Unterricht völlig unmöglich machten mit ihren auffälligen Aktionen. Inzwischen waren die beiden Weißhaarigen in ihrer eigenen Welt versunken, während sie alles um sich herum ignorierten und sich streichelten und liebkosten als währe es das erste Mal das sie das taten.... Yami kam nach einer Weile wieder zurück, jetzt für alle zu sehen. Und aller Augen waren sofort auf ihn gerichtet, als er nur in seiner engen, schwarzen Lederhose bekleidet auftauchte. Sofort wurden die Pfiffe mehr und noch lauter und begeisterter. Hoch über seinem Kopf hielt er einen großen Eimer randvoll mit eiskaltem Wasser. Er drehte sich mit einem gemeinen Grinsen zu den beiden Blonden und seinem Freund am Fenster um, um sicherzustellen, das die drei auch zusahen. Dann drehte er sich wieder um zu den beiden am Boden liegenden Albinos. Diese zucken nicht mal kurz, als er sich neben sie stellte und mit einem teuflischen Lachen das Wasser über ihnen auslehrte. Das meiste davon erwischte Bakura, weil er oben war und den Kleineren damit vor dem Großteil der kalten Dusche bewahrte. "Um dich kümmere ich mich später, verdammter Grabräuber, im Moment hab ich nämlich viel wichtigeres zu tun als mich um deinen wertlosen Arsch zu kümmern. Sei dankbar und freu dich über die Zeit die dir noch bleibt, denn das ist dein letzter Tag!" Yami war ganz froh darüber, das Bakura fast alles Wasser abbekommen hatte, schließlich hatte er nichts gegen Ryou. Der Junge war in Ordnung, wenn auch mit einem zweifelhaften Geschmack, und er war ohnehin schon genug gestraft mit seiner dunkleren Hälfte, auch ohne das Yami noch nachhalf. Aber noch bevor der Dieb mehr als ein wütendes "Scheiße, das ist kalt, verdammt noch mal!" schreien konnte, rannte Yami auch schon schnell zum Fenster, wo sein Hikari schon auf ihn wartete. Er wollte nichts mehr, als sich seinen Freund und den Rest seiner Klamotten zu schnappen und da weitermachen, wo sie gezwungenermaßen aufhören mussten. Aber dieses mal irgendwo, wohin sie jetzt gleich und sofort schnell verschwinden und ungestört und allein sein konnten. Er konnte sehen, das weder Ryou noch Bakura sich auch nur irgendwie dafür interessierten, das sie vom Puzzlegeist durchgeweicht wurden, als sie sich weiterhin küssten bis ihnen auch das letzte bisschen Luft wegblieb. Er war sich nicht einmal sicher, das die beiden das überhaupt richtig bemerkt hatten. Eigentlich war es ihm ja egal, es fiel ihm nur so nebenbei auf, als der Dieb sich nicht weiter aufregte oder schrie und drohte. Also ließ er sich Zeit, wieder hinein zu kommen, wo er von den beiden Verrückten schon mit breiten Grinsen erwartet wurde. --- TBC: (Wegen dem Upload limit musst ich die kapitelverteilung leider etwas ändern, da ich dieses Kapitel verändert habe, ich habe einen ganzen Teil dazugeschrieben!) Und was lernen wir aus diesem Kapitel? Nimm nie Geschenke an von Marik, das kann nur schief gehen. (Wie wenn man Pakete von Jokey-Schlumpf annimmt... Jeder nimmt sie, obwohl sie immer explodieren) [7] Okay, keine Ahnung wo ich die Idee herhatte, aber ich fand den Gedanken einfach zu komisch, und da die ein (Scherz)geschenk von Ryou sind, beschwert er sich noch nichtmal! Eigentlich sollte ja Yami die zuerst haben, aber dann hab ich’s mir doch anders überlegt. Yami ist irgendwie zu ernst für so was.... [8] Tja, wo könnte Ryou das bloß gelernt haben?... |
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| Riah_P schrieb: | 13.05.2009 21:28:11 |
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^___^ *GRINS*
hallöchen Ashray du scheinst ja ein richtiger Yami x Yugi Fan zu sein <3
es gibt hier viel zu wenige Ffs über die zwei süßen deswegen liebe ich dich dafür dass du mit deinen super special awesome Ffs auftauchst! xD
Deine Ff war etwas langatmig aber vll auch nur an mir (lerne nebenbei noch bio oo") sie war jedoch sehr erfrischend und auch sehr smexy ^.~ Yami ist ein richtiger kleiner teufel! den armen yugi so zu quälen xD
Dein schreibstil gefällt mir, auch deine beschreibungen. Einige absätze sind allerdings lang, du könntest sie noch weiter aufteilen. ansonsten war alles super! mach weiter so! hdl
5 von 5 sternen xD
mfG Riah_P | |
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