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Titel:
YGO-Yaoi-Adventskalender Autorenkommentar:
Autor:
LumCheng Das hier ist ein YGO-Yaoi-Adventskalender für euch! Ihr habt mich 38 YGO-FanFics lang hier auf yaoi.de begleitet, ihr habt mir Mut gemacht, mir mit lieben Reviews den Tag versüßt und ich habe hier neue Freunde kennen gelernt. Mit diesem Adventskalender möchte ich Danke sagen! Danke für über 250 Comments, für über 20.0 ...
Fandom:
Yu-Gi-Oh!
Einstufung:
PG-14
Genre:
Romantisch - Komödie
Warnungen:
 lime   sap 
Pairing:
Duke Joey, Tristan Tea, Seto Joey (Yami Yugi, Roland Seto)
Geladen:
4943 mal
Kapitel online seit:
22.12.2005 [Leserkommentare] ---- [TXT]

 

YGO-Yaoi-Adventskalender 22


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22. Kapitel (von 24)
„Make-up bei Kälte“

.oO~@~Oo.

Donnerstag 22.12.2005

Sonnenaufgang: 08:25 Uhr
Sonnenuntergang: 16:16 Uhr
Mondaufgang: 14:58 Uhr
Monduntergang: 08:13 Uhr

Namenspatrone: Julitta, Juliska, Bertheid, Marian, Jutta

Geburtstagskind: Giacomo Puccini (1858 - 1924 / italienischer Opernkomponist)

Sternzeichen: Steinbock

Eine verfrorene Haut steht auch dem hübschesten Gesicht nicht gut:
- Die rote Nasenspitze deckt ein nicht zu heller Korrekturstift ab.
- Rote Apfelbäckchen kaschiert ein leicht grünliches Make-up.
- Die Lippen hält ein Fettstift glatt und weich.

Diät-Tipp für den 22.12:
Bananendessert (Dessert für 2 Personen)

200 g Quark, Süßstoff, Vanillearoma, 2 Bananen, 2 TL gehackte Nüsse

Quark, Süßstoff und Vanillearoma verrühren. Bananen schälen, halbieren, auf 2 Tellern anrichten. Quark spiralförmig darauf spritzen, mit Nüssen bestreuen.

Nährwert pro Person: 365 kcal

~*~*~*~*~*~*~*~*~

Etwas verloren stand Joey zwischen all den gepackten Koffern und wartete auf Duke. Heute würde dieser nach Amerika fliegen und er wollte vorher unbedingt noch eine bestimmte Sache mit ihm klären. Sein schlechtes Gewissen plagte ihn...
„Joey?“
„Hier! Im Wohnzimmer...“
Duke streckte seinen Kopf durch den Türspalt und grinste.
„So. Was wolltest du mir noch sagen? Aber beeil dich, mein Flieger geht in einer Stunde - wir müssen gleich losfahren.“
Der Blonde atmete bekümmert ein und wieder aus.
„Komm mal her...“, sagte er und seine Stimme klang seltsam rau. Er setzte sich auf das gemütliche Sofa und schnappte sich ein Kissen, das er sich an den Bauch presste. Duke kam ebenfalls rüber und setzte sich neben ihn.
„Du schaust ja gar nicht erfreut aus...“, stellte er fest und strich ihm eine blonde Strähne aus dem Gesicht. Der andere drehte seinen Kopf weg.
Duke zog seine Hand zurück und sah seinen Freund abwartend an.
„Weißt du...“, begann Joey stockend. „Ich glaube... das mit uns... das wird nicht klappen... ich...“ Er brach ab und schaute verzweifelt aus dem Fenster. Verdammt! Wie sollte er das nur formulieren?
Der Schwarzhaarige saß mit unbewegter Miene da und rührte sich nicht. Schien offenbar auf weitere Erklärungen zu warten, die Joey aber nicht gab.
„Was soll das?“, fragte Duke schließlich in die Stille hinein.
Nachdenklich sah Joey noch immer aus dem Fenster und gab keine Antwort, stattdessen stellte er eine Gegenfrage.
„Woher weißt du, dass du jemanden liebst?“
„Das weiß man einfach.“, gab der Gefragte etwas unwirsch zurück.
„Siehst du... und ich weiß es nicht... ich weiß überhaupt nichts mehr.“ Er stand auf, behielt das Kissen in den Händen und begann im Raum umherzuspazieren.
„Ich bin so verwirrt. Wir haben... miteinander geschlafen und ich bereue es nicht, nein. Aber mir ist danach klar geworden, dass es nicht dasselbe ist, wie wenn ich...“
Er seufzte und war mit gesenktem Kopf stehen geblieben. Es war unangenehm so etwas zu sagen, vor allem vor einem Menschen, den er sehr mochte und nicht verletzen oder vor den Kopf stoßen wollte.
„Wie wenn was?“, fragte Duke nach und war Joey die ganze Zeit mit den Augen gefolgt. Diese Situation war scheiße! Es war nicht nur peinlich, sondern auch gleichzeitig unheimlich bedrückend und es würde ihm die Kehle zuschnüren, wenn Joey tatsächlich das aussprach, wovor er sich seit Tagen fürchtete. Er wollte Joey nicht verlieren oder aufgeben. Joey gehörte zu ihm und nicht zu...
„Es ist etwas völlig anderes, wenn ich mit Kaiba in irgendeiner Form Zeit verbringe, als mit dir... Duke, es tut mir Leid, aber ich glaube nicht, dass ich dich genug liebe. Genug, um mit dir zusammen zu sein... Ich könnte dir nie das zurückgeben, was du mir entgegen bringst und ich -“
„Ach! Aber du meinst, dass dieser arrogante Saftarsch dir das geben kann, was du bei mir vermisst?“, unterbrach der andere ihn. Er war wütend.
„Denkst du wirklich, dass er dich jemals lieben könnte? Er hat selber zu mir gesagt, dass er kein Interesse an Beziehungen hat. Der ist doch gar nicht in der Lage, jemand anderen zu lieben, außer sich selbst. Begreifst du das denn nicht? Nur weil er dich ein paar Mal angeschaut hat, heißt das doch nicht gleich, dass... verdammt! Das bedeutet GAR NICHTS, hörst du?! Du machst einen großen Fehler, Joey...“
Joey schwieg und sah zu Boden. Vielleicht hatte Duke Recht, vielleicht irrte er sich aber auch. Da war doch etwas gewesen, jedes Mal, wenn er und Kaiba sich begegnet waren, oder? War da nicht ein kleiner Funke, der übergesprungen war, als sie sich in die Augen gesehen hatte? Ein Funke, der von einem zum anderen rüber sprang und wieder zurück kam? Er konnte sich doch nicht so sehr getäuscht haben. Das war unmöglich! Das durfte nicht wahr sein. Duke log!
„Nein...“, sagte der Blonde langsam. „ich mache bestimmt keinen Fehler. Und ich hoffe, dass du jetzt auch keinen machst. Duke, ich mag dich! Du bist mein bester Freund. Ich liebe dich, aber nicht so, wie du es gerne hättest. Und ich wünsche mir, dass wir Freunde bleiben und du mich nicht für etwas verurteilst, für das ich nichts kann. Niemand kann etwas für seine Gefühle...“
Ergeben senkte Duke den Kopf. Joey hatte Recht. Verflucht, er hatte Recht und es tat verdammt Weh!
Plötzlich spürte er, wie ihn jemand umarmte und etwas Warmes seinen Hals benetzte.
Joey hatte sich wieder neben ihn gesetzt und ließ seinen Tränen freien Lauf, während er sich an ihn klammerte.
So verharrten sie still und fast regungslos auf der Couch und lösten sich erst voneinander, als der Taxifahrer an der Tür klingelte.

Der kalte Wind blies ihm um die Ohren und Joey bereute, keine Ohrenschützer aufgesetzt zu haben. Der Schal und die dicke Winterjacke wärmten auch nicht so optimal... vielleicht wäre er lieber im Bett geblieben und hätte sich in aller Ruhe auskuriert, so wie Duke es ihm noch bei seinem Abschied geraten hatte, aber nachdem der andere weg war, hatte Joey es in der Wohnung nicht mehr ausgehalten.
Er hatte sich angezogen und war in den Park gegangen, obwohl es bereits spät war und sehr kalt.
Inzwischen war die Abenddämmerung hereingebrochen und die vielen kleinen Lichter der weihnachtlichen Dekoration gingen an.
Unter anderem war dort auch das weiße, runde Tanzrondell, welches nun festlich erleuchtet war. Zwei Menschen standen in dem Pavillon und drehten sich ausgelassen im Kreis. Der eine war viel kleiner als der andere und der schien mächtig Spaß zu haben, denn er lachte laut, als er von dem Größeren in einer Drehung durch die Luft gewirbelt und dann wieder auf dem Boden abgesetzt wurde.
Die Stimme kam Joey bekannt vor und zögernd näherte er sich den beiden, als er erkannte, dass es sich um die Kaiba-Brüder handelte…

Teil 22 Ende
TBC

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Neuester Kommentar
Kasimira [frasch14@freenet.de] schrieb: 16.12.2005 17:31:06
Ooooh,wie süüüß! ^_^ *Zuckerdose holt und auffüllt*
Ryou ist so knuffig und die Schmückaktion von Bakura... ^-^
Ein wirklich total gelungenes Kapitel.
Freu mich schon auf morgen *vor Aufregung wie ein Schneehase rumhüpft* Kanns kaum erwarten.

Na ja,ähm...was soll ich noch sagen...o_o
bis bald. (das klang jetzt echt voll Banane,oder? O_o)

Kasimira


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