YaoiGermany    FF-Archiv    Forum
Einloggen/Anmelden
Hauptseite       Autorenliste       Suche       Hilfe       Regeln



Titel:
YGO-Yaoi-Adventskalender Autorenkommentar:
Autor:
LumCheng Das hier ist ein YGO-Yaoi-Adventskalender für euch! Ihr habt mich 38 YGO-FanFics lang hier auf yaoi.de begleitet, ihr habt mir Mut gemacht, mir mit lieben Reviews den Tag versüßt und ich habe hier neue Freunde kennen gelernt. Mit diesem Adventskalender möchte ich Danke sagen! Danke für über 250 Comments, für über 20.0 ...
Fandom:
Yu-Gi-Oh!
Einstufung:
PG-14
Genre:
Romantisch - Komödie
Warnungen:
 lime   sap 
Pairing:
Duke Joey, Tristan Tea, Seto Joey (Yami Yugi, Roland Seto)
Geladen:
4942 mal
Kapitel online seit:
13.12.2005 [Leserkommentare] ---- [TXT]

 

YGO-Yaoi-Adventskalender 13


vorheriges_Kapitel vorheriges Kapitel
nächstes Kapitel naechstes_Kapitel

13. Kapitel (von 24)
„Ein Cocktail besiegt den Kater“

.oO~@~Oo.

Dienstag 13.12.2005

Sonnenaufgang: 08:19 Uhr
Sonnenuntergang: 16:13 Uhr
Mondaufgang: 11:44 Uhr
Monduntergang: 21:00 Uhr

Namenspatrone: Luzia, Otilie, Jost, Emo

Geburtstagskind: Heinrich Heine (1797 - 1856 / deutscher Dichter und Publizist)

Sternzeichen: Schütze

Selbst einen ausgewachsenen Kater muss man nicht immer mit Medikamenten vertreiben, es gibt auch gesündere Methoden: Man nehme je ein halbes Glas frisch gepressten Zitronensaft, Grapefruit- und Orangensaft und süße das Getränk mit einem Esslöffel Kleehonig, den Sie im Reformhaus erhalten. Schluckweise getrunken, sind die Kopfschmerzen nach eine Stunde verschwunden.

Diät-Tipp für den 13.12:
Zitronentrunk (Getränk für 4 Personen)
1 l Mineralwasser, 1/4 l Milch, 4 Zitronen, Süßstoff

Mineralwasser, Milch, Süßstoff, Saft und die abgeriebene Schale der Zitrone mischen und sofort servieren.

Nährwert pro Person: 55 kcal

~*~*~*~*~*~*~*~*~

Müde und gerädert saß Kaiba auf seinem Bürostuhl und drehte seit ein paar Minuten einen kleinen Zettel in seinen Händen.
Er war gestern Abend noch auf einem Empfang gewesen, hatte dort zu tief ins Glas geschaut und sich heute erneut in der Schule entschuldigen lassen. Außerdem war dort so ein Top-Model gewesen, das ihm gegen Ende des Abends ihre Nummer zugesteckt hatte und eben diesen Zettel mit der Nummer betrachtete er seit geraumer Zeit und wusste nicht recht, was er jetzt machen sollte.
Normalerweise schmiss er solche Zettelchen einfach weg, doch dieses Miststück mit den verflucht langen Beinen und dem klangvollen Namen Mercedes, hatte wirklich extrem gut ausgesehen. Wie alt mochte sie wohl sein? Anfang, Mitte Zwanzig?
Kaiba hatte immer noch Kopfschmerzen, da diese blöden Tabletten, welche Roland ihm gegeben hatte, einfach nicht halfen.
Letztlich entschloss er sich dazu, doch anzurufen. Was hatte er schon zu verlieren?
Er wählte die Nummer und daraufhin meldete sich ein Mann am anderen Ende der Leitung zu Wort. „Hallo?“, fragte dieser freundlich.
„Hallo“, sagte Kaiba höflich. „Hier spricht Kaiba, könnte ich bitte mit Mercedes sprechen?“
Plötzlich wurde der Hörer aufgeknallt und der Brünette sah sein Telefon verdutzt an. Was war das denn? Er konnte es kaum fassen, dass jemand so dermaßen unhöflich sein konnte.
Vielleicht war das ja die falsche Nummer? Mercedes hatte auch einiges getrunken, da hatte sie sich bestimmt bei ihrer Nummer verschrieben. Gut, Kaiba schrieb das Model kurzerhand ab, jedoch wurmte ihn, dass der Kerl eben so arschig gewesen war.
Kurzerhand beschloss er, dort erneut anzurufen.
Dieselbe Person ging wieder ran und Kaiba schrie in die Sprechmuschel: „Sie sind ein Arschloch!“ Dann legte er auf und schrieb das Wort >Arschloch< neben die Nummer auf dem Zettel.
Er fühlte sich gleich besser. Es tat gut, mal Dampf abzulassen. Zufrieden legte er die Nummer beiseite und beschloss, eine Runde mit seinem Ferrari zu drehen und sich irgendwo etwas zu Essen zu holen. Seine heimliche Leidenschaft galt Junk-Food, am liebsten Pizza Hut oder Burger Blitz.

Also machte er sich gleich darauf auf den Weg in die Tiefgaragen der Firma und fuhr dann mit seinem sündhaftteuren Ferrari-Sondermodell in die Stadt.
Ihm fiel ein, dass Mokuba sich zu Weihnachten ein bestimmtes Rennauto gewünscht hatte, daher fuhr er erst Mal zum Einkaufszentrum. Er gab nicht viel auf Weihnachten und vor dem morgigen Sport- bzw. Tanzunterricht bezüglich des Weihnachtsballs hatte er einen mordsmäßigen Horror, aber für Mokuba suchte er immer persönlich ein Geschenk aus.
Jedoch fand er keinen Parkplatz. Endlich sah er eine ältere Dame, die aus ihrer Parklücke fuhr, dafür aber sehr lange brauchte. Nervös trommelte Kaiba mit seinen Fingern aufs Lenkrad. Konnte die sich nicht mal beeilen?
Er fuhr ein Stückchen zurück, um ihr mehr Platz zum Ausparken zu lassen. Doch plötzlich kam ein silberner BMW angeschossen und raste in der falschen Richtung in die gerade frei gewordene Parklücke. Kaiba hupte wild und kurbelte sein Fenster runter. Wütend rief er: „Hey, ich war zuerst da, such dir gefälligst einen anderen Platz!“
Doch der unhöfliche Kerl stieg ungerührt aus seinem Wagen und tat so, als wenn er Kaiba nicht bemerken würde. Als wenn nie etwas gewesen wäre, ging er ins Einkaufzentrum, einen pissigen Kaiba zurücklassend.
Jener sah, dass an der Heckscheibe des Autos ein Schild war, auf dem stand, dass der Wagen zu verkaufen wäre. Ohne zu Zögern schrieb Kaiba sich die Nummer ab und in seinem Kopf begann ein Plan zu reifen...

Er suchte sich einen anderen Parkplatz, kaufte das Geschenk für Mokuba, fuhr anschließend zu Burger Blitz und letztendlich zurück in seine Firma.
Inzwischen war es früher Nachmittag und der braunhaarige Firmenleiter saß wieder in seinem Büro und hatte die Nummern von den beiden Arschlöchern vor sich liegen.
Als erstes rief Kaiba nun den Typ von heute Morgen an. Nachdem er „Sie sind ein Arschloch!“, gebrüllt hatte, tippte er gleich darauf die Nummer des BMW-Fahrers.
Nachdem es eine Weile getutet hatte, ging jemand ans Telefon und fragte. „Ja, hallo?“
„Sind Sie der Mann, der seinen silbernen BMW verkauft?“, fragte Kaiba.
„Der bin ich!“, antwortete der andere Kerl.
Der Brünette überlegte nicht lange und fragte: „Können Sie mir sagen, wo ich mir den Wagen einmal genauer ansehen kann?“
Es knackte einmal kurz in der Leitung, dann: „Ja, ich wohne in Domino, nicht weit vom Stadtkern. 137 Hikono Avenue. Es ist das blaue Haus und der Wagen parkt genau davor.“
„Wie ist ihr Name?“, fragte Kaiba ungerührt.
„Ich heiße Detlev Thien.“
„Wann kann ich Sie antreffen, Detlev?“
Jener grübelte kurz und meinte schließlich: „Nachmittags und abends bin ich zu Hause.“
Kaiba nickte und fuhr sich kurz durch die Haare. Er drehte sich mit seinem Stuhl herum und sah kurz aus dem Fenster, bevor er wieder herumfuhr und fragte: „Hören Sie zu, Detlev, darf ich Ihnen etwas sagen?“
„Ja, was denn?“
„Sie sind ein Arschloch!“
Damit knallte er den Hörer auf und fischte die erste Nummer wieder hervor, die er auch gleich darauf anrief. Ein Mann hob ab und sagte freundlich: „Hallo.“
Doch Kaiba rief laut: „Sie sind ein Arschloch!“ Allerdings legte er danach nicht auf, sondern wartete ab, was weiter geschah. Der andere fragte: „Sind Sie noch dran?“
„Ja.“
„Unterlassen Sie diese Anrufe!“
„Nein!“
„Wie heißt du, Kumpel?“
„Detlev Thien.“
„Wo wohnst du?“
Kaiba lächelte überlegen und meinte: „137 Hikono Avenue. Es ist das blaue Haus und mein silberner BMW parkt genau davor.“
„Gut, gut.“, sagte der andere. „Ich komme gleich vorbei, Detlev... fang schon mal an zu beten!“
„Ja“, meinte Kaiba mit vor Spott triefender Stimme. „Ich hab voll Angst, du Arschloch!“
Dann legte er schnell auf und rief erneut Detlev an. Dieser ging auch ran und sagte: „Hallo?“
Kaiba lachte fies und erwiderte: „Hallo, du Arschloch!“
Der andere schnaubte wütend und meinte: „Na, warte, Freundchen, wenn ich rauskriege, wer du bist...“
„Was dann?“, fragte der Brünette herausfordernd.
„Dann trete ich dir in den Arsch!“
„Gut!“, frohlockte der Firmenleiter. „Ich gebe dir eine Chance dazu. Ich komme gleich vorbei... Arschloch!“
Wieder legte er auf und nickte zufrieden. Ein letztes Mal nahm er den Hörer auf und rief die Polizei an. Er sagte dem Cop am Telefon, dass er in der 137 Hikono Avenue wohnen würde und er seinen schwulen Freund vorhätte umzubringen, sobald dieser nach Hause käme.
Fünf Minuten später stieg Kaiba ein weiteres Mal an diesem Tag in seinen Ferrari und fuhr in die Hikono Avenue, um das ganze Schauspiel zu beobachten.
Er amüsierte sich königlich den beiden Arschlöchern dabei zuzusehen, wie sie sich vermöbelten, bevor die Polizei kam und beide festnahm. Sein Tag war gerettet und von so einer Live-Komödie konnte er tagelang zehren...

Teil 13 Ende
TBC

(PS: Wie die 12 auch schon -> Kettenbrief und ursprünglich für MAOS&J vorgesehen, aber ich liebe es einfach, wenn Kaiba so niederträchtig ist und Unfug anstellt. ^^)

vorheriges_Kapitel vorheriges Kapitel
nächstes Kapitel naechstes_Kapitel

Neuester Kommentar
Kasimira [frasch14@freenet.de] schrieb: 16.12.2005 17:31:06
Ooooh,wie süüüß! ^_^ *Zuckerdose holt und auffüllt*
Ryou ist so knuffig und die Schmückaktion von Bakura... ^-^
Ein wirklich total gelungenes Kapitel.
Freu mich schon auf morgen *vor Aufregung wie ein Schneehase rumhüpft* Kanns kaum erwarten.

Na ja,ähm...was soll ich noch sagen...o_o
bis bald. (das klang jetzt echt voll Banane,oder? O_o)

Kasimira


[Alle Kommentare]

Zum Schreiben eines Kommentars bitte [anmelden/einloggen]