YaoiGermany    FF-Archiv    Forum
Einloggen/Anmelden
Hauptseite       Autorenliste       Suche       Hilfe       Regeln



Titel:
YGO-Yaoi-Adventskalender Autorenkommentar:
Autor:
LumCheng Das hier ist ein YGO-Yaoi-Adventskalender für euch! Ihr habt mich 38 YGO-FanFics lang hier auf yaoi.de begleitet, ihr habt mir Mut gemacht, mir mit lieben Reviews den Tag versüßt und ich habe hier neue Freunde kennen gelernt. Mit diesem Adventskalender möchte ich Danke sagen! Danke für über 250 Comments, für über 20.0 ...
Fandom:
Yu-Gi-Oh!
Einstufung:
PG-14
Genre:
Romantisch - Komödie
Warnungen:
 lime   sap 
Pairing:
Duke Joey, Tristan Tea, Seto Joey (Yami Yugi, Roland Seto)
Geladen:
4942 mal
Kapitel online seit:
06.12.2005 [Leserkommentare] ---- [TXT]

 

YGO-Yaoi-Adventskalender 6


vorheriges_Kapitel vorheriges Kapitel
nächstes Kapitel naechstes_Kapitel

6. Kapitel (von 24)
„Fußgymnastik“

.oO~@~Oo.

Dienstag 06.12.2005

Sonnenaufgang: 08:11 Uhr
Sonnenuntergang: 16:15 Uhr
Mondaufgang: 05:15 Uhr
Monduntergang: 14:06 Uhr

Namenspatrone: Kai, Henrika, Denise, Klaus

Geburtstagskind: Peter Handke (*1942 / österreichischer Schriftsteller)

Sternzeichen: Schütze

Wenn Ihre Füße nach einem anstrengenden Tag, an dem Sie viel stehen mussten, verkrampft sind, bietet sich eine Fußgymnastik an:
- Rollen Sie im Sitzen einen Tennisball zwischen Ihren Fußsohlen
- Halten Sie mit den Zehen einen Bleistift
- Rollen Sie mit einer Fußsohle eine Spraydose hin und her
- Heben und senken Sie im Stehen die Fesen.

Diät-Tipp für den 06.12:
Bauernsalat (Zwischengericht für 4 Personen)

1 Salatgurke, 8 Tomaten, 2 Zwiebeln, 200 g Schafskäse, 1 EL Essig, 8 EL Öl, frisch gemahlenen Pfeffer, Oregano, einige schwarze Oliven

Gurke, Tomaten und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden, auf einer Platte anrichten. Gewürfelten Schafskäse darüber geben. Essig, Öl und Gewürze vermischen und über den Salat geben. Die Oliven als Garnierung verwenden.

Nährwert pro Person: 400 kcal

~*~*~*~*~*~*~*~*~

Genervt tippte Tea rhythmisch mit der Fußspitze auf den Boden.
Wo blieb denn dieser Idiot nur? Ein erneuter Blick auf die Armbanduhr sagte ihr, dass sie schon vor zehn Minuten verabredet waren und noch immer war von diesem braunhaarigen Blödmann keine Spur.
Sie wippte mit Fersen und Fußballen auf und ab und hoffte, dass ihr dadurch etwas wärmer werden würde, denn es war ziemlich kalt draußen.
Etwas ratlos drehte Tea sich um und blickte auf die Anzeigentafel des einzigen Kinos in Domino City. Wenn er nicht bald hier auftauchte, dann konnte sie ebenso gut alleine in den Film gehen. Die nächste Vorstellung würde in 5 Minuten beginnen und Karten hatte sie auch schon.
Aber wem sollte sie die zweite Karte nun schenken? Wenn Tristan nicht noch im letzten Moment hier aufkreuzen sollte, dann...
„Hey, Tea...“, rief in dem Augenblick jemand völlig außer Atem und kam neben dem brünetten Mädchen zum Stillstand. Er war das letzte Stück gerannt und stützte erst Mal seine Hände auf den Oberschenkeln ab, um nach Luft zu schnappen.
„Tut mir Leid, dass ich... zu spät bin... aber meine Mutter wollte noch unbedingt... dass ich...“
„Jaja... ist in Ordnung. Mann, immer musst du dich verspäten.“, maulte sie und zog ihn dann hinter sich her. „Jetzt komm schon, bevor wir noch den Anfang verpassen.“
Tristan ließ sich mitziehen und schnappte sich eine der Karten, die sie in der Hand hielt.
Stirnrunzelnd sagte er: „Aber... das ist ein Liebesfilm... ich dachte, wir wollten in einen Horrorstreifen gehen...“
Schnippisch gab sie zurück: „Tja und ich dachte, dass du ausnahmsweise mal pünktlich sein würdest...“
Beleidigt schwieg der Brünette und folgte Tea in den Kinosaal, nachdem der Kontrolleur die Karten eingerissen hatte.
Die Werbung hatte schon begonnen.
Sie suchten ihre Sitzreihe und die Platznummern. Erleichtert ließ Tea sich auf den roten, sesselähnlichen Sitz fallen und entspannte sich. Endlich waren sie drin und es konnte vielleicht doch noch ein ganz angenehmer Nachmittag werden.
Doch da hatte sich das hübsche Mädchen gewaltig geirrt. Denn kaum saßen sie zwei Minuten schweigend nebeneinander und starrten auf die Leinwand, da knurrte Tristans Magen und er drehte sich entschuldigend lächelnd zu seiner Freundin um. „Sorry, aber ich hab mächtigen Hunger. Ich geh uns ein bisschen was zu Knabbern holen, okay? Möchtest du vielleicht noch ne Coke oder so was?“
Die Angesprochene schloß die Augen. Beherrscht antwortete sie: „Nein danke! Ich möchte jetzt einfach nur gerne diesen Film gucken, der übrigens gerade anfängt...“
Tristan nickte und stand auf. Er quetschte sich durch die engen Sitzreihen und trat dabei ein paar Leuten aus Versehen auf die Füße. Empörtes Aufrufen war die Folge.
Am liebsten wäre Tea im Boden versunken. Warum war sie nur ständig mit diesem Idioten unterwegs? Er war ja ganz nett, aber leider auch megapeinlich.

Nach etwa knapp zehn Minuten kehrte der junge Mann zurück. Einen riesigen Popcorneimer in einem Arm, eine Maxi-Cola in der anderen Hand und die Taschen noch mit Schokoriegeln vollgestopft.
Bis er sich zu seinem Platz durchgearbeitet hatte, war der halbe Pappeimer mit Popcorn über irgendwelchen Personen verteilt und von der Cola hatte er auch etwas verschüttet.
Schnaufend ließ er sich auf den Platz neben Tea fallen und fragte sie leise, ob sie einen Schokoriegel wolle. Fauchend sagte sie ihm, dass er still sein sollte.
//Wie konnte ich nur? Warum tue ich mir das immer wieder an?//

Etwa bei der Hälfte des Films hatte Tristan alles aufgegessen und nuckelte nun geistesabwesend an dem Strohhalm, der in seiner Cola steckte.
Gelangweilt sah er sich im Kinosaal um. Es war nicht sehr voll, aber ein Viertel des Saals war wohl gefüllt.
//Scheiße, ist das langweilig. Warum hat sie nur Karten für so ne verdammte Schnulze gekauft? Hm, aber hübsch sieht sie heute aus... nettes Oberteil... Wow! Was für eine Aussicht! Warum ist mir das nicht schon vorhin aufgefallen?//
Möglichst unauffällig schielte er in ihren Ausschnitt. Aber Tea hätte davon sowieso nichts mitbekommen. Ergriffen schaute sie auf die Leinwand. Das Pärchen hatte gerade einen heftigen Streit und der Kerl haute einfach ab und ließ sie stehen.
//Ob ich...?//
Den Pappbecher mit dem Getränk immer noch in der linken Hand haltend, sah Tristan sich kurz um. Dann gähnte er absichtlich und streckte dabei seine Arme aus. Den rechten Arm legte er dann wie zufällig um Tea und ließ seine rechte Hand auf ihrer Schulter ruhen.
Doch da lag seine Hand nicht lange. Keine zwei Sekunden später hatte sie auch schon seinen Arm geschnappt und befreite sich aus seiner ‚Umarmung’.
//Na toll... Jetzt muss ich mir noch über ne halbe Stunde diesen Mist antun und darf sie noch nicht mal anfassen... aber schauen ist ja wohl erlaubt...//
Aber Glück hatte Tristan heute wirklich nicht. Denn kaum hatte er seinen Blick wieder auf ihr Dekolltée gerichtete, da vernahm er ein böses Knurren von ihrer Seite.
„Tristan!“, zischte sie leise. „Reiz mich heute nicht!“
Verlegen wandte er seinen Kopf in die andere Richtung und starrte dann in die Luft. Mit Bedauern dachte er daran, dass er ihr Versprochen hatte, nach dem Kino noch mit ihr shoppen zu gehen. Das konnte wahrlich noch ein langer, schwerer Nachmittag werden...

Teil 6 Ende
TBC

vorheriges_Kapitel vorheriges Kapitel
nächstes Kapitel naechstes_Kapitel

Neuester Kommentar
Kasimira [frasch14@freenet.de] schrieb: 16.12.2005 17:31:06
Ooooh,wie süüüß! ^_^ *Zuckerdose holt und auffüllt*
Ryou ist so knuffig und die Schmückaktion von Bakura... ^-^
Ein wirklich total gelungenes Kapitel.
Freu mich schon auf morgen *vor Aufregung wie ein Schneehase rumhüpft* Kanns kaum erwarten.

Na ja,ähm...was soll ich noch sagen...o_o
bis bald. (das klang jetzt echt voll Banane,oder? O_o)

Kasimira


[Alle Kommentare]

Zum Schreiben eines Kommentars bitte [anmelden/einloggen]